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Saulus oder Paulus

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Von: Torsten Weigelt

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Flugzeuge machen Krach. Das wissen seit diesem Frühjahr nicht mehr nur die Menschen in Flörsheim und Eddersheim, sondern auch die Bewohner der Gemeinden im Vordertaunus. Schuld daran ist die Verlegung der Anflugrouten um zwei Kilometer in den Norden – eine Folge der neuen Nord-West-Landebahn. Seitdem schießen von Eschborn bis Hofheim die Bürgerinitiativen wie Pilze aus dem Boden und die Politiker überbieten sich mit Resolutionen gegen den Lärm aus der Luft. Dabei handelt es sich zum Teil um dieselben Personen, die noch vor Kurzem mit leuchtenden Augen allein die „Jobmaschine“ Rhein-Main-Flughafen beschworen haben.

Flugzeuge machen Krach. Das wissen seit diesem Frühjahr nicht mehr nur die Menschen in Flörsheim und Eddersheim, sondern auch die Bewohner der Gemeinden im Vordertaunus. Schuld daran ist die Verlegung der Anflugrouten um zwei Kilometer in den Norden – eine Folge der neuen Nord-West-Landebahn. Seitdem schießen von Eschborn bis Hofheim die Bürgerinitiativen wie Pilze aus dem Boden und die Politiker überbieten sich mit Resolutionen gegen den Lärm aus der Luft. Dabei handelt es sich zum Teil um dieselben Personen, die noch vor Kurzem mit leuchtenden Augen allein die „Jobmaschine“ Rhein-Main-Flughafen beschworen haben.

Wie glaubwürdig ihr Wandel vom Saulus zum Paulus ist, können sie nun deutlich machen: Bei der „Dirty Landing“-Kundgebung geht es nicht nur um die Menschen an der Mainschiene, sondern um die Folgen des Flughafenausbaus für die ganze Region. Wer es also ernst meint mit seiner Forderung nach einem hieb- und stichfesten Nachtflugverbot und dem Einsatz leiserer Maschinen, für den sollte es am 21. Oktober heißen: Auf nach Flörsheim!

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