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Bleibt geschlossen: das Taunusbad in Schwalbach.
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Bleibt geschlossen: das Taunusbad in Schwalbach.

Taunusbad

Sanierung wird zu teuer

Die Schwalbacher FDP ist gegen die Sanierung des Taunusbads, wie die Rathaus-Koalition von CDU und Grünen sie plant. Von Barbara Helfrich

Von BARBARA HELFRICH

Die Schwalbacher FDP ist gegen die Sanierung des Taunusbads, wie die Rathaus-Koalition von CDU und Grünen sie plant. Die Liberalen plädieren statt dessen für einen Neubau an anderer Stelle. Dabei solle die Stadt mit einer oder mehreren Nachbarkommunen kooperieren. Eschborns Bürgermeister Wilhelm Speckhardt (CDU) habe bereits Interesse gezeigt.

Eine Wiedereröffnung des seit rund acht Jahren geschlossenen Hallen- und Freibads sei für die Stadt zu teuer, schreibt die FDP in einer Pressemitteilung. "Die Finanzierungseinschätzung der CDU ist gespickt mit Ungereimtheiten und Ausblendungen von Fakten", so die Oppositionspartei, die vor "einer folgenschweren Fehlentscheidung" warnt. Unter anderem hält die FDP die jährlichen Betriebskosten, die auf die Stadt zukommen, für zu niedrig angesetzt. Statt 600 000 Euro müsse die Stadt mindestens 800 000 Euro jährlich zuschießen, so die FDP.

Zweifel am Gutachten

Denn das Schwimmbadgutachten, auf das sich CDU und Grüne stützen, setze die erwartbare Besucherzahl zu hoch an - auch, weil die Expertise Eintrittpreise vorschlage, die etwa doppelt so hoch wie im Eschborner Wiesenbad wären.

Das Gutachten beziffert die Kosten für Sanierung und Modernisierung des Hallen- und Freibads auf 6,6 Millionen Euro. Diese Investition soll die Kommune aus Sicht der Koalition aus eigener Kraft stemmen. Erst beim Betrieb wollen CDU und Grüne eventuell einen Investor oder Nachbarkommunen mit ins Boot nehmen.

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