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Reinschnuppern

Kelkheim 100 Kinder haben Spaß bei der Sommersportschule

Das Klackern von Tischtennisbällen auf den Platten ist das lauteste Geräusch in der Sporthalle der Pestalozzischule. Ansonsten herrscht gegen Ende des Vormittags konzentrierte Stille in dem Raum, in dem immerhin 15 Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren gegeneinander oder gegen eine Ballmaschine spielen. Die meisten von ihnen haben erst vor ein paar Tagen zum ersten Mal einen Schläger in der Hand gehabt.

Der Tischtenniskurs ist eines der Angebote der Sommersportschule, die die Sportgemeinschaft (SG) Kelkheim bereits zum fünften Mal in der letzten Ferienwoche durchführt. Noch bis morgen haben dabei insgesamt 100 Kinder die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Sportarten vertraut zu machen oder noch etwas dazuzulernen. Darum, dass Anfänger ebenso auf ihre Kosten kommen wie Kinder, die ihren Sport schon eine Weile betreiben, kümmern sich die Trainer der SG. "Dass manche etwas besser spielen, ist kein Problem", sagt Sabrina Struck, die gemeinsam mit ihrem Bruder Patrick die Tischtennis-Gruppe betreut. Denn wer schnellere Fortschritte mache, könne zwischendurch ja eine Übung überspringen. Dass nicht einfach nur gespielt wird, sondern "man auch etwas erklärt bekommt", gefällt den Kindern - etwa dem 13-jährigen Robin, der zwei Jahre im Verein Tischtennis gespielt hat und nun nach einer Pause vielleicht wieder in den Sport einsteigen möchte.

Beliebter geworden sei Tischtennis beim Nachwuchs in den vergangenen Jahren, hat Sabrina Struck beobachtet. Größer kann der Tischtenniskurs der Sommersportschule nun nicht mehr werden. Die Anzahl der vorhandenen Tischtennisplatten und die Größe der Halle setzen die Grenze. "Das Ziel ist es, bei den Kindern die Lust an der Bewegung zu wecken", erklärt Organisatorin Iris Göllinger die Intention der Sommersportschule. Wichtig sei dabei in erster Linie nicht die sportliche Leistung, sondern der Spaß beim gemeinsamen Tun. Der stehe in allen Kursen - neben Tischtennis gibt es Volleyball, Badminton, Basketball, Fußball, Judo, Leichtathletik, Tennis und Flagfootball - im Vordergrund, betont Iris Göllinger. "Die Kinder sollen nicht verbissen trainieren, sondern entdecken, was sie können." So habe ein Teilnehmer der Sommersportschule spontan vom Fußball zum Tischtennis gewechselt und festgestellt, wie viel Freude er an diesem Sport habe. Und der Fußballkurs hat an einem besonders heißen Tag auf dem Sandplatz im Freibad gekickt und sich anschließend im Wasser abgekühlt.

Auch außerhalb der Ferien ist die Sportschule der SG Kelkheim aktiv. "Wir arbeiten mit den Grundschulen zusammen und machen dort beispielsweise Workshops zu gesunder Ernährung und Gewaltprävention", so Göllinger. Das sei eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht und habe einen schönen Nebeneffekt für den Verein. "Manch ein Kind, das bei einem Kurs mitmacht, kommt später als Mitglied zur SG." jöh

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