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Radklassiker wird 50 Jahre

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Radrennen im Taunus
Radrennen im Taunus © dpa

Das Rennen "Rund um den Henninger-Turm" zieht noch immer, auch wenn es inzwischen anders heißt. 1200 Radler haben sich schon für das Jubiläumsrennen am 1. Mai angemeldet.

Von Claudia Horkheimer

Das Rennen "Rund um den Henninger-Turm" zieht noch immer, auch wenn es inzwischen anders heißt. 1200 Radler haben sich schon für das Jubiläumsrennen am 1. Mai angemeldet.

Hauptsponsor Eschborn hat sein Engagement für das Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ noch einmal aufgestockt. Satte 300000 Euro lässt sich die Taunuskommune das Sportgroßereignis kosten. Das Rennen feiert dieses Jahr sein 50. Jubiläum. Wie im vergangenen Jahr ist ein Radrennzentrum mit Start- und Zielpunkt in Eschborn auf dem Gelände von Mömax/Mann Mobilia untergebracht. Hier starten die Profis über die 201-Kilometer-Strecke, die unter anderem über Mammolshain, Billtalhöhe, Feldberg, Eppstein, Hofheim und Oberursel bis Frankfurt führt und vor der Alten Oper endet.

Für alle Hobby-Radler liegen sowohl Start als auch Ziel in Eschborn. Sie fahren über 42, 70 und 103 Kilometer mindestens einmal durch Frankfurt und passieren den Rundkurs durch den Taunus. Während die 42-Kilometer-Marathonstrecke noch als moderat gilt und auch von Familien absolviert werden kann, verlangt die Langdistanz schon „Feldbergtauglichkeit“, wie die Veranstalter mitteilen. Auch die Skater, Handbiker und Fahrer von Sonderrädern starten in Eschborn. Erstmals tragen die Inlineskater ein Rennen zum German Inline Cup aus. Bislang haben sich 1000 Radfahrer und 200 Skater angemeldet.

Weil der Radklassiker gleich drei Jubiläen feiert – 50. Geburtstag, zehn Jahre Jedermannrennen und fünf Jahre Skaterbeteiligung – gibt es am Vorabend des Rennens ein Radlerfest vor der Alten Oper in Frankfurt, bei dem auch einige Kurzrennen auf der Mainzer Landstraße abgehalten werden. Außerdem startet hier sonntags ein Rennen mit historischen Rädern.

Was vor 50 Jahren als Werbekampagne für den neu errichteten Henninger Turm begann und ihn schließlich zu einem Wahrzeichen Frankfurts machte, lockt inzwischen alljährlich am ersten Mai rund eine Million Zuschauer auf die Straßen. Besondere Magnete sind die Etappen mit Bergwertungen etwa in Eppstein und Ruppertshain oder die Sprintwertungen in Sulzbach und Schwalbach, wo die Elite zweimal hindurchbraust. Der Hessische Rundfunk und andere Fernsehsender übertragen das Rennen der Profis. Mit seinen 16 Rennen an einem Tag für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Hobby- und Leistungssportler gilt die Veranstaltung laut Organisator Bernd Moos-Achenbach als einmalig auf der Welt. Auf den Siegerlisten stehen Namen von Sportlegenden wie Eddy Merckx, Walter Godefroot, Rudi Altig oder Erik Zabel. Für die Organisation werden 1200 Helfer gebraucht.

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