Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Flörsheim

Platz für 300 Menschen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
    schließen

An der B40 ist ein neues Flüchtlingsheim geplant. 300 Menschen sollen hier Platz finden. Der Flörsheimer Magistrat hat dem Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Main-Taunus-Kreis über eine Laufzeit von zehn Jahren ab Bezugsfertigkeit zugestimmt.

Auf einem städtischen Grundstück in Wicker, das an der Bundesstraße 40 in Richtung Weilbach liegt, wird der Main-Taunus-Kreis ab Mai ein neues Heim für Asylbewerber errichten. Das teilte Flörsheims Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) gestern mit. Bis zu 300 Flüchtlinge sollen in den Containern auf dem 3800 Quadratmeter großen Areal unterkommen. Flörsheim könnte dann laut Antenbrink seine gesetzliche Aufnahmeverpflichtung für Flüchtlinge voraussichtlich bis ins Jahr 2017 erfüllen.

Die Errichtung des Wohnheimes auf dem Grundstück hinter der DRK-Rettungswache ist laut Antenbrink möglich, weil Änderungen des Baugesetzbuches die kurzfristige Schaffung von Unterkünften für Asylbewerber erleichtern. Eigentlich sei die Fläche im Regionalen Flächennutzungsplan für Gemeinbedarf beziehungsweise Sport- und Spielanlagen vorgesehen. Nun könne sie befristet zu Wohnzwecken bebaut werden.

Der Flörsheimer Magistrat hat dem Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Main-Taunus-Kreis über eine Laufzeit von zehn Jahren ab Bezugsfertigkeit zugestimmt. Der Kreis übernimmt für den Nutzungszeitraum sowohl die Verkehrssicherungspflicht auf dem Grundstück als auch sämtliche Kosten der Erschließung, Herstellung und Unterhaltung. Nach Ablauf des Vertrages ist er zum Rückbau und zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes verpflichtet.

„Die Stadt Flörsheim unterstützt den Main-Taunus-Kreis nach Kräften bei der Lösung der Aufgabe Flüchtlinge unterzubringen. Wir sind bemüht, sowohl für die hierher kommenden Menschen als auch für die ansässige Bevölkerung die besten Lösungen zu finden“, sagte Bürgermeistermeister Antenbrink.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare