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Evangelische Gemeinde Liederbach

Pfarrerehepaar soll für Ruhe sorgen

Nach den Turbulenzen um Pfarrer Imre Istvan sollen Barbara Helling und Alfred Weinberg für einen Neuanfang in der evangelischen Kirchengemeinde Liederbach sorgen.

Das Pfarrerehepaar Barbara Helling und Alfred Weinberg wird am 1. Februar durch Dekan Eberhard Kühn in seinen Dienst eingeführt. Der Einführungsgottesdienst findet um 10 Uhr in der evangelischen Kirche, Alt-Oberliederbach 5, statt.

Das Ehepaar besetzt damit die Pfarrstelle, die nach dem Weggang von Pfarrer Imre Istvan lange unbesetzt war. Zwischenzeitlich hat seit vergangenem Sommer Hans-Ulrich Reitzel übergangsweise als evangelischer Pfarrer in Liederbach gearbeitet. Er bleibt noch bis zum Ende des Jahres. Pfarrer Imre Istvan hatte auf die Inhaberschaft der Stelle verzichtet, um einen Neuanfang zu ermöglichen.

Gegen den Geistlichen hatte die Kirchenleitung im März 2007 ein Disziplinarverfahren eingeleitet und ihn gleichzeitig bis auf weiteres beurlaubt. Istvan war von Januar 1996 bis Ende 2006 Pfarrer in Liederbach. Nach dem Verzicht von Istvan hatte die Kirchenleitung das Disziplinarverfahren - dessen Hintergründe nie öffentlich wurden - gegen den Geistlichen eingestellt. Istvan ist im vergangenen Jahr auf eine Stelle nach Wiesbaden-Delkenheim gewechselt.

Projekt Familienkirche

Barbara Helling und Alfred Weinberg sind kurz nach Weihnachten mit ihren beiden 10 und 14 Jahre alten Töchtern ins Liederbacher Pfarrhaus eingezogen und haben mit Beginn des neuen Jahres ihren Dienst aufgenommen. Erprobt sind die beiden im gemeinsam geführten Pfarramt, die vergangenen Jahre in Nochern im Dekanat St. Goarshausen.

"Die Möglichkeiten, viel mit und für Kinder machen zu können, haben uns gelockt" sagt Barbara Helling. Und so möchte die 45-jährige Pfarrerin als eines der nächsten Projekte eine "Familienkirche" ausprobieren mit Gottesdiensten "die allen gerecht werden". Gottesdienste habe sie schon mehrere gehalten und sie freue ich über den regen Besuch. "Wir machen alles gemeinsam und abwechselnd" erklärt Alfred Weinberg. Im Unterschied zu seiner Ehefrau hat der 50-Jährige nur eine halbe Stelle, aber, so ergänzt sie "im Umfang sind wir unterschiedlich, aber in der Wichtigkeit gleich".

In den ersten Wochen ihres gemeinsamen Pfarrdienstes suchen sie noch danach wie die Gemeinde strukturiert sein soll, was gebraucht wird und welche Schwerpunkte sie setzen können. (rmu)

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