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Main-Taunus

Nicht genug Geld für Flüchtlinge

Die SPD fordert vom Land, den Kreis zusätzlich finanziell zu unterstützen. Die stetig steigende Zahl der Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, stellen die Landkreise und die Städte und Gemeinden vor enorme logistische, aber auch finanzielle Herausforderungen.

Von Jöran Harders

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Thumser verlangt von der schwarz-grünen Landesregierung zusätzliche Anstrengungen bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik der Kommunen im Main-Taunus-Kreis. „Die aktuellen Forderungen des Städte- und Gemeindebundes nach einer zusätzlichen Unterstützung der Kommunen, insbesondere im Bereich der Unterbringung von Flüchtlingen, sind absolut legitim.

Die stetig steigende Zahl der Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, stellen die Landkreise und die Städte und Gemeinden vor enorme logistische, aber auch finanzielle Herausforderungen“, so Thumser.

Der zusätzliche Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten im Main-Taunus-Kreis sei groß. „Die Zahl der Asylsuchenden im Main-Taunus-Kreis ist inzwischen auf 643 Personen angestiegen. Bis zum Jahresende muss der Kreis noch weitere 338 Flüchtlinge aufnehmen. Die vorhandenen finanziellen Mittel der Kommunen würden bei weitem nicht ausreichen, um die Flüchtlinge adäquat betreuen zu können.

„Es besteht sehr viel ehrenamtliches Engagement in der Unterstützung von Flüchtlingen. Jedoch ist auch klar, dass ehrenamtliches Engagement nicht alles abdecken kann. Hier sind die politisch Verantwortlichen gefordert, damit sich die Situation der oftmals traumatisierten Menschen verbessert“, sagte Thumser.

Zu einem Vortrag mit Diskussion zum Thema „Asylbewerber – Herausforderung für Städte und Gemeinden lädt die Bad Sodener FDP ein. Die Veranstaltung am Dienstag, 9. September, beginnt um 19 Uhr im Nebenraum der Hasselgrundhalle, Gartenstraße 2a.

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