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Auf dem Areal an der Hauptstraße ist alles für die neuen Gebäude vorbereitet.
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Auf dem Areal an der Hauptstraße ist alles für die neuen Gebäude vorbereitet.

Eschborn

Neue Kirche und Seniorenwohnen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Das Parlament beschließt die Offenlegung des Bebauungsplans für die soziale Mitte. Die Pläne dafür liegen seit mehr als zwei Jahren auf dem Tisch.

Noch ragt der Glockenturm von Christ-König inmitten einer großen freien Fläche einsam in die Höhe. Kirche und Gemeindezentrum der Katholiken sind abgerissen. Die freie Fläche an der so genannten Rapp-Kreuzung wird für den Bau der sozialen Mitte vorbereitet. Die Pläne dafür liegen seit mehr als zwei Jahren auf dem Tisch. Eine neue Kirche samt Gemeindezentrum und eine Kindertagesstätte sollen entstehen. Sieben Millionen Euro hat die katholische Kirche dafür veranschlagt. Die Stadt will für 15 Millionen Euro ein neues Pflegeheim und Servicewohnungen für Senioren errichten mit zusammen rund 100 Plätzen.

Nun kann es mit dem Großprojekt an der Kreuzung Hauptstraße/Hinter der Heck endlich vorangehen. Denn am Mittwochabend haben die Eschborner Stadtverordneten sich einstimmig für die Offenlegung des Bebauungsplanes ausgesprochen.

Von einem „schönen Ort für Eschborn“ sprach CDU-Fraktionschef Markus Depping. Zwar sei ein langer Atem nötig gewesen, bis das Projekt nun starten könne. „Die Ideen sind aber gut und richtig und sie werden an geeigneter Stelle verwirklicht.“ Für die Freien Wähler stellte Dietrich Buß die verkehrspolitische Bedeutung der künftig neu gestalteten Kreuzung in den Mittelpunkt. Zusammen mit der geplanten Autobahnauffahrt zur A 66 werde sie eine deutliche Entlastung bringen.

Vorwürfe an Bürgermeister Geiger

Auch Dorothea Nassabi von den Grünen zeigte sich erleichtert, „dass die neue soziale Mitte nun endlich Gestalt annimmt“, sparte allerdings nicht mit Vorwürfen an Bürgermeister Mathias Geiger (FDP). Wäre es dessen Anliegen gewesen, Senioren ein gutes Wohnumfeld zu bieten, „hätte das alles nicht so lange dauern müssen“, sagte Nassabi.

Das habe an den langwierigen Verhandlungen mit der Kirche und dem Bistum gelegen, konterte Geiger. Man sei sich wegen der Grundstücke lange nicht einig geworden. Ein Vorwurf, dem wiederum Erster Stadtrat Thomas Ebert widersprach. „Die Verhandlungen mit der Kirche waren schon vor zwei Jahren beendet“, erklärte der Grünen-Politiker.

Nach einer Sitzungsunterbrechung stellte Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Birkert (SPD) klar, dass ausschließlich der Bürgermeister für den Magistrat spreche. Weitere Redner aus diesem Kreise werde er in Zukunft nicht zulassen.

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