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Main-Taunus

Neue Drehleitern

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Rund 30 Jahre ist ein Feuerwehrauto mit Drehleiter in der Regel im Einsatz. So viele Jahre haben etliche Feuerwehr-Fahrzeuge aktuell auf dem Buckel. Das Land bezuschusst nun mit knapp 600.000 Euro die Anschaffung von Feuerwehrautos.

Noch nicht mit Geld, aber mit Förderbescheiden in Höhe von insgesamt 586 000 Euro ist Innenminister Peter Beuth gestern in das Amt für Brandschutz und Rettungswesen an der Katharina-Kemmler-Straße gekommen. Damit sollen neue Drehleitern für Hofheim, Hattersheim, Eppstein und Idstein angeschafft werden.

Rund 30 Jahre ist ein Feuerwehrauto mit Drehleiter in der Regel im Einsatz. So viele Jahre haben etliche Feuerwehr-Fahrzeuge aktuell auf dem Buckel. Nun sollen sie gegen neue ausgetauscht werden. Etwa 600 000 Euro koste ein solches Auto üblicherweise, sagte die Hofheimer Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) bei der Übergabe. Durch die gemeinsame Bestellung der vier Kommunen können die Fahrzeuge günstiger beschafft werden. „Ein gutes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit“, lobte Landrat Michael Cyriax (CDU).

Das Land bezuschusst die Anschaffung der Einsatzfahrzeuge mit rund einem Drittel der Kosten. Hattersheim, Hofheim und Idstein erhalten je 153 000 Euro, Eppstein bekommt 127 000 Euro. Mit Hinblick auf die zahlreichen Einsätze der Rettungskräfte bei den Überflutungen in den letzten Tagen sei das gut investiertes Geld, sagte Beuth.

Acht Monate Lieferzeit

Die Drehleitern vom Typ DLAK 23/12 sind 23 Meter lang. Sie können bis zum siebten Stock eines Gebäudes ausgefahren werden. Wie Oliver Kinkel mitteilt, der im Landratsamt für den Brandschutz zuständig ist, müssen Häuser, die mehr als sieben Stockwerke haben, einen eigenen Rettungsweg aufweisen.

Erst im nächsten Jahr werden die neuen Fahrzeuge einsatzbereit sein, denn die Lieferung der individuell gefertigten Fahrzeuge dauert rund acht Monate. Ob eine Kommune ein Drehleiter-Fahrzeug vorweisen muss, hängt laut Kinkel von der Bebauung ab. Das Fahrzeug ist nötig, wenn die Feuerwehrleute bestimmte Gebäude mit der tragbaren Leiter nicht mehr erreichen können.

Cyriax betonte, dass bei den Unwettereinsätzen die Kräfte aus dem Main-Taunus-Kreis auch in Wiesbaden geholfen hätten. Die Kommunen des Main-Taunus-Kreises haben knapp 1700 aktive Feuerwehrleute. In Eppstein sind es 207, in Hattersheim 126 und in Hofheim 357. Im vergangen Jahr wurden kreisweit mehr als 2200 Einsätze registriert.

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