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Neubau im Park

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Der Main-Taunus Kreis fördert mit über einer Million Euro die Umwelterziehung in der Kiesgrubenlandschaft bei Weilbach.

Die Umwelterziehung lässt sich der Kreis etwas kosten. Er fördert mit 1,36 Millionen Euro das Bildungsangebot für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen. Die Summe geht laut Landrat Berthold Gall (CDU) an die Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach (GRKW).

In den Weilbacher Kiesgruben, die zum Regionalpark gehören, wird den Kindern die Natur nähergebracht. In jedem Jahr nutzen rund 300 Schulklassen die umweltpädagogischen Workshops. "Diese Arbeit wollen wir auf jeden Fall die nächsten 20 Jahre weiterführen", sagte GRKW-Geschäftsführer Dieter Wolf. Das Geld werde unmittelbar in die Umweltbildung fließen.

Unabhängig von den Kreis-Mitteln wird das Angebot in den Kiesgruben derzeit ausgebaut. Am 3. November soll der Grundstein für das neue Regionalpark-Haus gelegt werden. Unter seinem Dach soll Platz für ein Ausflugslokal, Verwaltungsbüros und Tagungsräume geschaffen werden. Das Haus ist ein Gemeinschaftswerk von GRKW und Main-Taunus-Recycling (MTR).

Schafe als Landschaftspfleger

Im Zuge des Neubaus soll auch die alte Zufahrt für die Laster in die Kiesgrube verlegt werden. Damit entsteht zwischen dem Naturschutzhaus und dem Neubau Platz für weitere Angebote. Hier soll eine Teichanlage entstehen, ein Festplatz und neue Spielmöglichkeiten. Das Regionalpark-Haus soll im Frühjahr 2011 fertig werden.

Auch das Angebot in der Kiesgrubenlandschaft könnte ausgeweitet werden. Schafe und Ziegen arbeiten bereits jetzt als Landschaftspfleger im Naturschutzgebiet. In Zukunft, so GRKW-Überlegungen, könnten auch Wildpferde dort grasen. ( gf)

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