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Der geplante Sportpark in Eschborn.
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Der geplante Sportpark in Eschborn.

Sportpark Arboretum

Die Nerven liegen blank

Vor dem Bürgerentscheid in Schwalbach über die geplante Sportanlage am Arboretum bestimmen eine Strafanzeige und der Streit über Geld die Diskussion.

Der Tag der Entscheidung rückt näher. Am kommenden Sonntag bestimmen die Schwalbacher, ob der umstrittene Sportpark Arboretum gebaut wird. Indes spaltet der anstehende Bürgerentscheid die Lager.

Während die Bürgerinitiative und die SPD gegen den Ausbau mobil machen, sprechen sich CDU, Grüne, FDP und UL für das Eschborner Millionen-Projekt aus. Die Bandagen, mit denen gekämpft wird, werden härter. So hat die CDU unlängst Strafanzeige gestellt, weil all ihre Wahlplakate in der Limesstadt systematisch entfernt wurden. Diese "neue Qualität von Sachbeschädigung" wolle man sich nicht bieten lassen, hieß es in einer Mitteilung. Die Ursachen der Eskalation sieht die CDU im "zugespitzten Wahlkampfstil der Sportpark-Gegner". Manches grenze an eine Hetzkampagne und bewege sich am Rande der Legalität, bemängelt CDU-Chef Axel Fink.

Die Bürgerinitiative Kein-Sport-Park-Arboretum hatte unlängst das geplante Sportareal als "Betonwüste" bezeichnet. Das nannten sogar die Grünen in Schwalbach eine "grotesk überzeichnete Desinformationskampagne".

Kritikpunkte der Initiative sind, dass auf dem Areal zwischen der L3005 und dem Waldpark Arboretum freie Naturflächen zerstört würden, in der zahlreiche gefährdete Tierarten leben und die Schwalbacher künftig unter Lärm- und Verkehrsbelästigung leiden müssten.

Daneben rückt offenbar immer mehr der Streitpunkt Geld in den Fokus. Die Bürgerinitiative kritisiert, dass Schwalbach eine seiner letzten Freiflächen für "Peanuts" wie 2,5 Millionen Euro an die Stadt Eschborn verkaufe. Gemeint ist die vereinbarte Ausgleichszahlung, dafür, dass Eschborn die Planungshoheit auf dem Gelände zufällt, das nur zu einem Viertel auf Eschborner Gemarkung liegt. (cho)

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