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Polizei im Einsatz (Symbolbild).
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Polizei im Einsatz (Symbolbild).

Kriftel

Tod nach Drogenstreit

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Ein 42-Jähriger wird jetzt verdächtigt, den 27-Jährigen, der am Dienstag in der Backhausstraße starb, ermordet zu haben. Der 28-Jährige, den die Kripo zunächst für den Täter gehalten hatte, ist wieder auf freiem Fuß.

Der 27-Jährige aus Frankfurt, der am Dienstag in der Backhausstraße einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist, wurde nicht erschlagen, sondern erwürgt. Das bestätige die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu, gestern auf Anfrage der FR. Als Tatverdächtiger wurde am Mittwochabend ein 42 Jahre alter Mann aus Frankfurt festgenommen. Der 28-Jährige, den die Kripo zunächst für den Täter gehalten hatte, ist wieder auf freiem Fuß.

Bei dem Streit, der tödlich endete, ging es offensichtlich um Drogen. Die beiden Männer und eine 34 Jahre alte Frau seien zur Krifteler Wohnung gekommen, in der sich das Opfer und sein Bruder aufhielten; angeblich soll der 27-Jährige der Frau Betäubungsmittel gestohlen haben.

Die beiden Männer seien in die Erdgeschosswohnung eingestiegen, berichtete Möller-Scheu. Der 28-Jährige war mit einer Axt bewaffnet, fesselte den Bruder des späteren Opfers mit Kabelbindern und erklärte den Nachbarn, er habe einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt.

In der Zwischenzeit eskalierte in der Wohnung der Streit zwischen dem 42-Jährigen und dem mutmaßlichen Drogendieb. Der 42-Jährige würgte das Opfer so lange, bis der Mann tot war.

Die Polizei, die Anwohner wegen der Streitigkeiten alarmiert hatten, bemerkte das Gewaltverbrechen zunächst nicht. Die Leiche des 27-Jährigen wurde erst eine Stunde später von einem Nachbarn in der Wohnung entdeckt.

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