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Hofheim

Mit Musik stark werden

Ein neues Tonstudio im Haus der Jugend soll jungen Hofheimer Musikern zum Erfolg verhelfen. Von Gesa Fritz

Von Gesa Fritz

Noch braucht man vor allem Fantasie um zu ahnen, dass hier einmal Nachwuchsmusikern der Weg zum Erfolg geebnet werden soll. Im weißen Gewölbekeller im Haus der Jugend bestimmen Aluträger, Holzregale und allerlei Krimskrams das Bild. Aber schon in drei Monaten soll in diesem Raum ein voll ausgestattetes Tonstudio seinen Platz haben. Hier können Hofheimer Jugendliche dann ihre Musik aufnehmen und sich mit Demos um öffentliche Auftritte bewerben.

"Mit dem Studio rundet sich unser pädagogisches Konzept ab", sagte Henning Theisen, Leiter des Hauses der Jugend. Das Haus setzt einen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit auf Musik. Den Besuchern werden Proberäume, Band-Workshops und natürlich auch Instrumente geboten. "Über Musik kann man Jugendliche sehr einfach erreichen", sagt die Hofheimer Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD). Etwa 30 Jugendliche im Alter von elf bis 21 Jahren machen regelmäßig hier Musik, für die Proberäume gibt es Wartelisten.

Allerdings reicht es den Jugendlichen nicht, immer nur hinter verschlossenen Türen zu üben. Sie wollen mit ihren Werken auch an die Öffentlichkeit. Und deshalb ist das Studio und die Demos, die hier künftig erstellt werden können, so wichtig.

Für die Einrichtung ist vor allem das von Bedeutung, was mit der Musik bei den Jugendlichen ganz beiläufig bewirkt werden kann. "Pünktlichkeit hat zwar nichts mit Punk zu tun, aber in einer Band ist sie für Jugendliche plötzlich wichtig", sagt Theisen. Die Nachwuchsmusiker müssen Verantwortung übernehmen, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen werden trainiert. "Alle die hier ernsthaft Musik gespielt haben, haben auch ihren Weg im Leben gemacht", berichtet Theisen aus 20 Jahren Erfahrung.

Hofheim trägt die Hälfte der Kosten von rund 24000 Euro für Umbau und Einrichtung, der Rest stammt aus Spenden der Süwag Energie und des Damen Lions Clubs Hofheim. Außerdem stellt die Stadt einen Tontechniker ein. Ziel ist es allerdings, die Jugendliche selber so weit auszubilden, dass sie die Aufnahmen ganz in Eigenregie machen können.

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