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Kelkheim

Müll wird nun bewacht

Nach dem Brand auf dem Gelände des Recyclinghofs hatten Feuerwehr und Polizei zunächst keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden. Die Abfallentsorgungsfirma Kilb, die den Recyclinghof betreibt, vermutet dagegen Brandstiftung.

Von Jöran Harders

Der Brand, bei dem auf dem Gelände des Recyclinghofs am Zeilsheimer Weg am Sonntagmorgen rund 200 Kubikmeter geschreddertes Holz und Müll in Flammen aufgegangen sind, könnte vielleicht doch auf das Konto von Brandstiftern gehen. Das vermutet Bernd Hofmann, Prokurist der Abfallentsorgungsfirma Kilb, die den Recyclinghof betreibt.

Nachdem Feuerwehr und Polizei zunächst keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden hatten, ist diese laut Hofmann „eine durchaus wahrscheinliche Ursache“ für das Feuer, das zum ersten Mal am Sonntagmorgen ausgebrochen war. Danach waren die Flammen am Montag noch einmal aufgelodert.

Während sich Grünschnitt bei entsprechenden Außentemperaturen von selbst entzünden könne, sei dies bei einem Müllgemisch aus Altholz und Sperrmüll in der Regel nicht zu erwarten. Dennoch würden alle Müllberge auf dem Betriebsgelände täglich mit einer Wärmebildkamera überprüft, erklärt Hofmann. Diese Kontrolle sei auch am Tag vor dem Brand erfolgt.

Um die Gefahr ähnlicher Brände für die Zukunft zu verringern, soll der Recyclinghof ab sofort rund um die Uhr von Wachpersonal kontrolliert werden. So sollen außerdem Dieseldiebe abgeschreckt werden, die bereits mehrmals die Tanks von auf dem umzäunten Grundstück abgestellten Maschinen angezapft haben. Den Wert des Holzmülls, der zum Verbrennen in einem Biomassekraftwerk bestimmt war, beziffert Hofmann mit mehreren Zehntausend Euro.

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