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Kriftel

Mobilheime für Asylbewerber

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Die Gemeinde plant, bis zu 30 der sechs bis sieben Jahre alten Mobilheime zu kaufen, die derzeit auf verschiedenen Campingplätzen im Bundesgebiet stehen. In den Mobilheimen sollen Flüchtlinge untergebracht werden.

In gebrauchten Mobilheimen will Erster Beigeordneter Franz Jirasek (parteilos) die 120 Flüchtlinge unterbringen, die Kriftel nach Zuweisung des Kreises ab 25. Januar beherbergen muss. Wo sie stehen werden, ist noch nicht entschieden.

Der Festplatz im Freizeitpark ist als Stellfläche schon wieder verworfen worden. Laut Jirasek müsste ein geeignetes Gelände geschottert und umzäunt werden, außerdem ist eine Beleuchtung sowie Strom- und Wasseranschluss erforderlich. In den acht mal drei Meter großen Mobilheimen können bis zu vier Personen leben, sie verfügen über zwei separate Zimmer, eine Küchenzeile und sanitäre Anlagen.

Die Gemeinde plant, bis zu 30 der sechs bis sieben Jahre alten Mobilheime zu kaufen, die derzeit auf verschiedenen Campingplätzen im Bundesgebiet stehen. Welches Budget dafür im Haushalt zur Verfügung gestellt werden muss, wollte Jirasek noch nicht genau sagen, die Summe bewege sich im höheren sechsstelligen Bereich. Das Land zahlt den Kommunen im Main-Taunus-Kreis pro Flüchtling und Tag 8,20 Euro. Der Haushalt, der bereits durch die Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches (KFA) belastet ist, soll am 3. Februar, beschlossen werden.

Die Wohnmobile werden laut Jirasek mindestens ein halbes Jahr als Unterkunft dienen, bis die vom Kreis geplante Flüchtlingsunterkunft an der Raiffeisenstraße errichtet worden ist. Dort sollen bis zu 220 Personen einziehen. Die Schwarzbachhalle soll laut Jirasek nicht zur Flüchtlingsunterkunft werden.

Der Main-Taunus-Kreis weist inzwischen Asylbewerber direkt den Kommunen zu. Als erster Ort war Hochheim von der neuen Regelung betroffen, dort sind vor einer Woche Flüchtlinge in die Sporthalle in Massenheim eingezogen. Kriftel hat seine Aufnahmepflicht laut Sozialdezernent Johannes Baron (FDP) derzeit nur zu 25 Prozent erfüllt.

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