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Schulung für Erzieherinnen

Missbrauch erkennen

Wenn Kinder Verletzungen haben und die Erklärungen der Eltern unglaubwürdig erscheinen, sollten bei Erzieherinnen die Alarmglocken schrillen.

Wenn Kinder Verletzungen haben und die Erklärungen der Eltern unglaubwürdig erscheinen, sollten bei Erzieherinnen die Alarmglocken schrillen. Wie man Misshandlungen erkennt, war deshalb jetzt Thema einer Fachtagung des Kreises, zu der rund 200 Erzieherinnen und Erzieher kamen.

Eine Rechtsmedizinerin erläuterte den Kita-Mitarbeiterinnen, auch, welche Anzeichen auf sexuellen Missbrauch und Vernachlässigung hindeuten. Gerade bei der Betreuung von Kleinkindern müssten die Erzieherinnen genau hinschauen, begründet der Kreis: "Bei den unter Dreijährigen zeigt sich eine Misshandlung anders als bei älteren Kindern."

Immer öfter schalten Betreuer und Nachbarn das Jugendamt ein, wenn sie das Gefühl haben, dass es einem Kind zu Hause schlecht geht. Seit 2005 ist die Zahl der Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung um 85 Prozent gestiegen. 184 Fälle waren es im vorigen Jahr und fast immer bestätigte sich der Verdacht. 163 Mal griff der Kreis ein.

Wenn Erzieherinnen sich Sorgen um ein Kind machen, ist seit vorigem Sommer die Kinderschutzfachkraft Annette Maibach ihre Ansprechpartnerin. In diesem Jahr wurde sie schon 23 Mal von Kitas um Rat gefragt.

Zum Kinderschutzkonzept des Kreises gehören auch die vier Familienhebammen, die Unterstützung bieten, wenn Kinder in schwierigen Verhältnissen geboren werden. Seit gut einem Jahr sind die Familienhebammen im Einsatz und haben sich seither um elf Babys gekümmert. Durch das Angebot will der Kreis auch erreichen, dass weniger Kinder in Pflegefamilien oder Heimen untergebracht werden müssen. (bhe)

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