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Hattersheim

Mehr Raum für Fahrrad und Baum

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Die Grünen stellen ihr Programm zur Kommunalwahl vor und sprechen im Hinblick auf die Bürgermeisterwahl eine Empfehlung für Antje Köster (SPD) aus.

Mehr Raum für Mensch, Fahrrad und Baum“, unter diesem Slogan haben die Grünen jetzt ihr Programm für die Kommunalwahl vorgestellt. Schwerpunktthemen sind Regenwasserkonzepte, Naturschutz, Stadtentwicklung und Mobilität.

In der Stadtverordnetenversammlung sind die Grünen seit 1985 vertreten, seit 1993 bestimmen sie in einer Koalition mit der SPD die Stadtpolitik. Die Erste Stadträtin Karin Schnick, Spitzenkandidatin der Grünen, bescheinigte den Sozialdemokraten eine „gute Zusammenarbeit“, man habe einiges zusammen erreicht. Dennoch wollen sich die Grünen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf eine Koalitionsaussage festlegen. Schnick: „Wir wollen nichts ausschließen.“ In Bezug auf die Bürgermeisterwahl, die ebenfalls am 6. März stattfindet, machte Schnick deutlich, dass die Grünen inhaltlich die meisten Übereinstimmungen mit dem Programm der erneut kandidierenden Bürgermeisterin Antje Köster (SPD) sähen.

Masterplan fairer Handel

Sparsamer Flächenverbrauch, umweltfreundliche Energieversorgung und eine gute Verkehrserschließung auch für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer von Bus und Bahn haben die Grünen sich von je her auf die Fahnen geschrieben, auch im Wahlprogramm spielen dieser Themen eine wichtige Rolle. „Die Menschen sollen in Hattersheim auch ihre Freizeit verbringen“, wünscht sich Schnick. Deswegen habe man in diesem Jahr auch wieder viele Gemeinschaftsaktionen wie Baumpflanzungen oder Pflege von Nistkästen geplant. Zusammen mit der Schlocker-Stiftung und Garten Rhein-Main wollen die Grünen die „wilden Ecken“ in Hattersheim entdecken.

Beim Thema Wirtschaftsförderung wollen sich die Grünen nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden Winfried Pohl nicht nur am Profit orientieren, sondern Unternehmen „auf dem Weg zu einer nachhaltigen, energieeffizienten und Ressourcen schonenden Wirtschaftsweise begleiten“. Deswegen unterstützen sie das Projekt, das Gewerbegebiet südlich der Voltastraße nach nachhaltigen Vorgaben zu entwickeln. Zudem setzen sie sich dafür ein, dass ein „Masterplan fairer Handel“ für Hattersheim entwickelt wird.

Eine Änderung des Verkehrsverhaltens der Menschen im Ballungsraum will Pohl festgestellt haben. Deswegen seien die Grünen auch bei Wohnprojekten wie dem in der ehemaligen Papierfabrik Phrix frühzeitig im Gespräch mit den Eigentümern, um Elektromobilität und Carsharing zu fördern. Zudem sprachen sie sich für eine breite Beteiligung der Bürger aus.

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