Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Main-Taunus

Die Mainschiene im Fokus

Bis Mitte 2015 soll das Konzept „MTK Zwanzig30“ erarbeitet sein. Entstehen soll der Masterplan in einem Dialog mit den Bürgern, der Wirtschaft, der Politik und gesellschaftlichen Akteuren.

Ein Kreisentwicklungskonzept soll den Weg des Main-Taunus-Kreises für die kommenden 15 Jahre weisen. Wie Landrat Michael Cyriax (CDU) mitteilt, hat der Kreisausschuss beschlossen, bis Mitte 2015 das Konzept „MTK Zwanzig30“ erarbeiten zu lassen. Entstehen soll der Masterplan in einem Dialog mit den Bürgern, der Wirtschaft, der Politik und gesellschaftlichen Akteuren. Den Prozess soll eine erfahrene externe Agentur moderieren.

Die Kosten werden auf insgesamt 90 000 Euro geschätzt und zu zwei Dritteln von der Stiftung „Flughafen Frankfurt/Main für die Region“ getragen. Einen entsprechenden Bescheid hat deren Vorstandsmitglied, Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), nun an den Landrat übergeben.

Mit der Übergabe des Förderbescheides kann das Vergabeverfahren anlaufen. „Mir ist an dem Projekt die transparente und unter Einbeziehung der Bürger vorgesehene Bestandsanalyse wesentlich“, so Wintermeyer. So könnten unter den besonderen Rahmenbedingungen – etwa die Belastungen durch den Flughafen und die Folgen des demografischen Wandels – wichtige Handlungsansätze für das zukünftige Leben im Main-Taunus-Kreis gefunden werden.

Besondere Lage des MTK

Das Konzept sei ein „Zukunftswegweiser“, so der Landrat. Es solle zeigen, wo und wie der Kreis in den kommenden 15 Jahren weiterentwickelt werden könne. Besonders im Blick sei dabei die Mainschiene: In Flörsheim, Hochheim und Hattersheim habe sich das „Lebensumfeld“ durch den Flughafenausbau verändert. Das Konzept solle Wege zeigen, wie die drei Kommunen „lebenswert bleiben können“. Auf diesem und anderen Feldern solle das Konzept konkrete Handlungsvorschläge machen. Insgesamt könne es bei den Bürgern des Kreises dazu beitragen, Identität zu stiften und das Heimatgefühl zu stärken. Das Konzept diene als „Leitbild für unseren Weg in die kommenden Jahrzehnte“.

Hintergrund des Konzepts sei die besondere Lage des Kreises. Einerseits liege er in einem dynamischen Umfeld und sei aufgrund seiner Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Internationalität für Zuzügler interessant. Andererseits habe er als kleinster Landkreis Deutschlands nur begrenzt Flächen zur Entwicklung. Hinzu kämen gesellschaftliche Herausforderungen – etwa das steigende Durchschnittsalter oder die Energiewende. (twe/zg)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare