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Hattersheim

Mahnmal für Sinti

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Die AG Opfergedenken erinnert an Auschwitz-Opfer und diskutiert über einen möglichen Standort für ein Denkmal.

An die Okrifteler Sinti-Familien, die in Auschwitz ermordet wurden, will die Arbeitsgemeinschaft Opfergedenken mit einem Mahnmal erinnern. Wo es stehen soll, wird derzeit noch diskutiert. Zu gegebener Zeit sollen die Bürger zu Spenden aufgerufen werden.

Elf Mitglieder der Familien Keck und Adam sind nach Angaben der AG in Auschwitz ermordet worden, nur drei überlebten. Auch das Ehepaar Karl und Emilie Kreuz, das sich nach dem Krieg im Geburtsort von Karl Kreuz, in Okriftel, angesiedelt hatte, war der Verfolgung in verschiedenen Konzentrationslagern entkommen. Ihr Grab auf dem Okrifteler Friedhof wird dauerhaft erhalten. In Hattersheim werden wie auch in anderen Kommunen am Freitag, 27. Januar, die Fahnen auf Halbmast wehen, wenn der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird.

Seit im Jahr 2009 die Arbeitsgemeinschaft Opfergedenken ihre Arbeit aufgenommen hat, wurden im Stadtgebiet Stolpersteine für die 81 frühere jüdische Mitbürger, Widerstandskämpfer und Euthanasie-Opfer verlegt. Auch das Buch “…. man müsste einer späteren Generation Bericht geben“ und ein großes Wandbild in der Heinrich-Böll-Schule erinnern an die Opfer.

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