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In der Unterortstraße sollen Betonkästen künftig Einblick in den verrohrten Bach ermöglichen.
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In der Unterortstraße sollen Betonkästen künftig Einblick in den verrohrten Bach ermöglichen.

Eschborn

Letzte Vollsperrung steht bevor

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Die Unterortstraße wird ab nächster Woche wegen Bauarbeiten nochmals blockiert. Es ist die letzte Vollsperrung vor der Fertigstellung der Maßnahme. Die Kosten bewegen sich im vorab kalkulierten Rahmen.

Zurzeit kann der Verkehr wieder ungehindert durch die Unterortstraße fließen. Ein Großteil der Arbeiten zur Erneuerung der Verbindungsachse zwischen Eschenplatz und Rathaus ist abgeschlossen. Allerdings fehlt noch der Bereich rund um die Kreuzung Unterortstraße / Hauptstraße. Deshalb müssen sich Autofahrer ab Montag, 25. Januar, noch einmal für vier bis sechs Wochen einen anderen Weg durch die Eschborner Innenstadt suchen.

Während dieser Zeit wird der Abschnitt zwischen Hauptstraße und Götzenstraße voll gesperrt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kann der fließende Verkehr aus Richtung Kurt-Schumacher-Straße dann nur über die Götzenstraße Richtung Hauptstraße fließen. Das betrifft auch den Fastnachtsumzug am Samstag, 6. Februar. Die Wagen und Fußgruppen werden deshalb von der Hauptstraße über die Götzenstraße zu ihrem Ziel auf den Rathausplatz ziehen.

Im Frühjahr müsse dann noch die Feindecke aufgebracht werden, sagt Bürgermeister Mathias Geiger (FDP). Insgesamt zeigt er sich froh über den Verlauf der Arbeiten. „Wir sind sogar vor dem Zeitplan“, sagt er. 20 Monate hatte die Stadt für die Arbeiten eingeplant, im Oktober 2014 hatten sie begonnen. Und auch die Kosten bewegten sich im vorab kalkulierten Rahmen. Von 2,8 Millionen Euro geht Geiger derzeit aus, beim Spatenstich war von drei Millionen die Rede.

SPD kritisiert „Flickenteppich“

Diskussionen gibt es noch um die Gestaltung des Drumherum. So kritisiert die SPD, dass die Überlegungen zu Lampen, Pflaster und Bänken die Umgebung der Unterortstraße nicht berücksichtige. Von einem „Flickenteppich“ spricht der Stadtverordnete Bernhard Veeck. Ursprünglich sei geplant gewesen, eine einheitliche Innenstadt vom Eschenplatz über die Unterortstraße bis zum Rathausplatz zu schaffen. Veek: „Die aktuellen Pläne hingegen zerteilen diesen Bereich in drei Teile.“

SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Blum-Geenen kündigt deshalb an, das Thema noch einmal auf die Tagesordnung des Parlaments zu setzen. Dabei soll es vor allem um die Straßenlampen gehen, die ein moderneres Design erhalten sollen. „Wir beantragen, die vorhandenen Lampen weiter zu nutzen und die weitere Ausgestaltung auch in diesem Stil beizubehalten“, kündigt sie an.

Einstimmig hatte das Parlament im vergangenen Juli Überlegungen abgelehnt, die Unterortstraße in eine Einbahnstraße umzuwandeln. Allerdings soll der Verkehr durch eine Tempo-30-Regelung beruhigt werden. Außerdem soll es künftig insgesamt drei Fußgängerüberwege geben – an den beiden Enden der Straße sowie an der Einmündung Götzenstraße.

Grund für die Neugestaltung der Unterortstraße war deren maroder Zustand. Die Straße musste stellenweise für schwerere Fahrzeuge gesperrt werden. Aber auch der Naturschutz spielt eine Rolle. Die Betonröhre, durch die der Westerbach derzeit unter der Straße hindurchrauscht, ist glatt, so dass sich keine Sedimente anlagern können. Künftig soll der Westerbach über eine rauere Sohle fließen.

Ideen, den Westerbach wieder offenzulegen, ließen sich nicht realisieren. Einen kleinen Ausgleich sollen Guckkästen bieten, die den Blick auf den Bach ermöglichen. Dazu mussten allerdings mehrere Betonwannen am Straßenrand errichtet werden. Dem ein oder anderen Bürger seien sie zu groß geraten, räumt Mathias Geiger ein. Die Stadt habe dabei aber Anforderungen der Wasserbehörde erfüllen müssen.

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