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Mit von der Partie: Julia Neigel, ehemals Jule.

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Kultursommer mit Julia Neigel

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Der Kelkheimer Kultursommer bietet illustre Künstler und indisches Flair. Der Auftakt ist am Samstag, 28. April.

Seinen Sitz hat das indische Generalkonsulat in Frankfurt. Dass dessen Konsule traditionell in einer Villa in der Taunus-Gemeinde Kelkheim wohnen, wissen nur wenige. Das soll sich laut Bürgermeister Albrecht Kündiger (UKW) nun ändern. Der derzeit amtierenden Generalkonsulin Pratibha Parkar hat Kündiger versprochen, mehr indisches Flair in die Möbelstadt zu bringen. So kommt es, dass der diesjährige Kelkheimer Kultursommer am Samstag, 28. April, mit einem indischen Kulturabend in der Stadthalle startet. Indische Musik, traditionelle Tänze und exotische Spezialitäten stehen auf dem Programm. 

Wie die Kulturreferentin der Stadt, Beate Matuschek, mitteilt, werden beim diesjährigen Kulturprogramm durchaus illustre Künstler auf der Bühne stehen. So ist es der 29 000-Einwohner-Stadt gelungen, Weltstar Ute Lemper für einen Auftritt am 23. August im Rettershof zu verpflichten. Kabarettist Bodo Bach wird mit seinem neuesten Programm „Pech gehabt“ im Kelkheimer Stadtteil Fischbach auftreten. Auch die Barrelhouse Jazzband, die sich im Jahr 1954 gründete und als älteste Jazzband Deutschlands gilt, wird nach Kelkheim kommen. Ihr Auftritt ist für den 17. Juni geplant. Sängerin Julia (Jule) Neigel, die als Pionierin der deutschen Rockmusik gilt, macht auf ihrer Deutschland-Tournee ebenfalls einen Abstecher in die Möbelstadt und tritt zusammen mit Stefan Gwildis am 25. Juni im Schlosspark des Romantik-Hotels Rettershof auf. 

Die Mischung aus lokalen Größen und international bekannten Künstlern verleiht dem Kultursommer in diesem Jahr ein besonderes Flair. Deutlich wird dies zum Beispiel beim deutsch-englischen Bläserfestival am 5. August. Da spielt das Blasorchester Hornau, verstärkt vom Oberhessischen Blechbläser-Ensemble, am 5. Juni mit der britischen Chiltern Hill Brass Band am Ofterdingenbrunnen. Den Abschluss des Kultursommers bildet das traditionelle Entedank- und Handwerkerfest am 14. Oktober auf dem Rettershof.

Rund 50 000 Euro lässt sich die Stadt Kelkheim den Kultursommer kosten, hinzu kommen viele Dienstleistungen der Stadtverwaltung  wie zum Beispiel beim Bühnenaufbau. Wie Bürgermeister Kündiger sagt, wäre der Kultursommer mit diesem Etat jedoch nicht zu organisieren. Wichtig seien die vielen Sponsoren, die dieses Kulturprogramm unterstützen, unter ihnen viele mittelständische Betriebe aus Kelkheim und traditionell auch die Banken. Den Kultursommer gibt es seit 22 Jahren. 

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