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Friedhofsbesucher sind jetzt schneller bei den Gräbern. 

Bad Homburg

Kürzerer Weg zum Friedhof

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Der Durchbruch vom Parkplatz zu Grabstätten ist jetzt eingeweiht worden.

Eine jahrhundertealte Mauer trennte über viele Jahrzehnte den Friedhof am Untertor vom benachbarten Parkplatz am Heuchelbach, auf dem all die Besucher, die mit dem Auto zum Friedhof kommen, ihre Fahrzeuge abstellen. Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es nun eine direkte Verbindung vom Parkplatz zum Friedhof.

Das neue Bauwerk haben jetzt Vertreter des Kirchenvorstandes der Erlöserkirche und Pfarrerin Astrid Bender und Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes (CDU) offiziell in Betrieb genommen.

Der Durchbruch an der Friedhofsmauer wurde am Fröling-Kolumbarium, im Volksmund auch „braune Kapelle“ genannt, vorgenommen. Gleich hinter dem Durchbruch befindet sich ein städtischer Spielplatz, so dass es beim Wegerecht auch keine Probleme mit Anwohnern gibt.

Mit dem neu geschaffenen Zugang verkürzt sich die Wegstrecke vom Parkplatz zum Friedhof immens, was gerade für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen sowie für Besucher und Besucherinnen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, eine spürbare Erleichterung ist.

Im Zuge des Brückenbaus wurde zudem die denkmalgeschützte Friedhofsmauer saniert. Dabei war im Besonderen auf die Belange des Denkmalschutzes und die Schonung des zwischen Friedhof und Parkplatz verlaufenden Gewässers geachtet worden, teilt die Stadtverwaltung mit. Insgesamt hat die Stadt Bad Homburg rund 150 000 Euro in den neuen Zugang investiert.

Der Friedhof am Untertor ist der älteste in Bad Homburg. Die Existenz eines Unterkirchhofs in der Nähe des Untertors ist seit 1455 belegt. Dieser Friedhof muss sich an der Stelle des heutigen Friedhofes oder in seiner unmittelbaren Nähe befunden haben.

Der Friedhof selbst wurde 1647 erstmals als Friedhof der Lutheraner urkundlich erwähnt. Heute finden sich auf dem Friedhof rund 5600 Gräber. 

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