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Yad Vashem und das Erinnern

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Georg Rößler liest aus seinem Buch

Kriftel - Am Herzlberg in Jerusalem liegt die Gedenkstätte Yad Vashem - die Worte bedeuten im hebräischen „Denkmal“ und „Name“. Diese Gedenkstätte ist ein Ort, der bewegt wie kein anderer und den jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen aus der ganzen Welt besuchen. Im Zentrum des Gedenkens steht die Verfolgung und Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten - hier wird die Bedeutung für den Staat Israel und für das israelische Volk den Besuchern eindringlich bewusst.

Am Mittwoch, 16. November, um 19.30 Uhr greift Georg Rößler, den es vor über 30 Jahren vom Rheinland nach Jerusalem zog, diese Bewusstwerdung aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf. In der Familienoase St. Vitus, Kapellenstraße 1, liest er aus seinem Buch „Nicht für Deutsche . . ? Yad Vashem als Ort und Wirklichkeit“.

Der Autor greift die Sonderstellung von Yad Vashem auf. „Wir erinnern uns, doch der Autor regt an zu einem Erinnern, das nicht als Selbstzweck dient. Wie können wir innehalten, um Fragen näher zu kommen, die uns aktuell beschäftigen?“, heißt es in der Ankündigung. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Diese kommen der Organisation SOS-Gewalt/Zentrum für Friedenspädagogik in Israel zugute. Veranstalter der Lesung sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus (CJZ) und die Katholische Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB). red

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