Kriftel

Kriftel einigt sich mit Grundstücksbesitzern

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Neue Wohnungen, neues Gewerbe: Die Grundstücke des Krifteler Wäldchens sollen bebaut werden - offenbar war die Gemeinde bei den Verhandlungen mit den Besitzern erfolgreich.

Nach einem siebenjährigen Tauziehen um die Bebauung des „Krifteler Wäldchens“ kommt nun Bewegung in die Pläne, wie die Gemeinde am Donnerstag berichtete. Es seien mit allen Grundstückseigentümern Gespräche geführt und die Angebote erheblich verbessert worden. Das 14 Hektar große Gelände, das sich bisher knapp 80 Eigentümer teilen, liegt zwischen den Bahngleisen und der Autobahn. Dort soll nach Plänen der Gemeinde neuer Wohnraum geschaffen und Gewerbe angesiedelt werden.

„Wir haben unser Angebot für den Ankauf der Grundstücke noch einmal erheblich nachbessern können. Dadurch ist Bewegung in die Sache gekommen“, berichtet der Erste Beigeordnete Franz Jirasek (parteilos). Viele Eigentümer hätten signalisiert, sich von ihrem Grundstück trennen zu wollen. Andere könnten im Tausch eine baureif erschlossene Fläche erhalten, die nach Möglichkeit im Bereich der bisherigen liegen soll.

Wer sein Grundstück verkauft, bekommt für sein Ackerland pro Quadratmeter 210 Euro. Bisher lautete das Angebot auf 105 Euro. Für Flächen, auf denen Gewerbe entstehen soll, werden beim Verkauf pro Quadratmeter 105 Euro gezahlt statt 95 Euro. Bei den Gebäuden, die entlang der A66 als Lärmschutz dienen sollen, bezahlen die Investoren 575 statt 380 Euro pro Quadratmeter. Parallel soll auch das Bebauungsplanverfahren vorangebracht werden. Bis die ersten Eigentümer bauen könnten, werde es aber noch einige Jahre dauern, sagt Jirasek.  

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