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Bagger sollen 2023 rollen

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Kriftel Großes Baugebiet ist auf der Zielgeraden

Die Entwicklung des 18 Hektar großen Wohn- und Gewerbegebietes zwischen der Bahnlinie und der A 66 ist das wohl anspruchsvollste Bauvorhaben in der Geschichte der Obstbaugemeinde. Schon mehr als zehn Jahre beschäftigt das Projekt die Verwaltung und die Politik. Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek (parteilos) ist jedoch zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr gelingt, den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan und mit dessen Veröffentlichung dann das Baurecht zu erlangen. "Im nächsten Jahr sollen die Bagger rollen", sagt Jirasek.

Noch müssen einige planungsrechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Nach der Offenlage des Bebauungsplanes "Am Krifteler Wäldchen" gab es zahlreiche Stellungnahmen und zehn Einwendungen von Bürgern und Behörden, die jetzt bearbeitet werden müssen. Parallel dazu werden mit der Investorengruppe, die für die 400 Meter lange Riegelbebauung entlang der Gleise verantwortlich zeichnet, weitere Gespräche geführt. Alles zusammen könnte zu Änderungen des Bebauungsplanes führen und eine erneute, eventuell verkürzte, Offenlage erforderlich machen.

Für Verzögerungen sorgten unterdessen auch die Klappergrasmücke und der Neuntöter. Für die beiden Vogelarten wurden aber in der nördlichen Gemarkung "Im Läusgrund" Flächen gefunden, auf denen sie sich wohlfühlen können. ulk

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