Kriftel

Bäume in Kriftel sterben ab

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33 Birken und Ahornbäume müssen in Kriftel im Main-Taunus-Kreis gefällt werden. Schuld ist das Wetter.

Der trockene Sommer des vergangenen Jahres hat auch in Kriftel Schaden angerichtet: Insgesamt 69 Bäume mussten gefällt oder von Totholz befreit werden, teilt die Stadtverwaltung mit.

Einmal im Jahr werden alle im Baumkataster erfassten 3265 Bäume von den Mitarbeitern eines Sachverständigenbüros untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass viele Bäume bereits abgestorben sind oder sehr viel Totholz aufweisen. „In diesem Jahr ist die Anzahl besonders hoch“, bedauert der Erste Beigeordnete Franz Jirasek (parteilos). Zurückzuführen sei dies auf den trockenen Sommer 2018.

„Die extremen Wetterbedingungen haben die Bäume stark geschwächt, sodass das sie sich gegen Schädlinge und Pilze nicht mehr wehren können und absterben“, so Jirasek. Zum ersten Mal sei dieses Jahr auch die sogenannte Rußrindenkrankheit in Kriftel aufgetreten. Diese Pilzerkrankung befällt insbesondere Ahornbäume und führt zu deren Absterben. Die extreme Trockenheit begünstigt zudem eine Nährstoffunterversorgung insbesondere bei jungen und geschwächten Bäumen, wodurch diese viel Totholz bilden oder sogar komplett vertrocknen.

Das Totholz musste entfernt werden, um den Verkehr oder auch Besucher von öffentlichen Parks und Spielplätzen nicht zu gefährden. 

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