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Rund geht's beim Hofheimer Kreisstadtsommer.
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Rund geht's beim Hofheimer Kreisstadtsommer.

Hofheimer Kreisstadtsommer

Konzerte, Kultur und Kleinkunst

Beim Kreisstadtsommerfest wird nicht nur gefeiert. Der Organisator des Festes, Adi Schmidt, verabschiedet sich nach 21 Jahren. Von Jöran Harders

Von Jöran Harders

Wenn sich etwas bewährt hat, dann gibt es keinen Grund für Experimente, findet Adi Schmidt. 21 Jahre lang hat der Leiter des Hofheimer Kulturamts den Kreisstadtsommer organisiert und dabei auch manches am Konzept der Veranstaltungsreihe geändert. "Aber bestimmte Sachen kennen und erwarten die Leute", sagt Schmidt. Deshalb gab es auch in diesem Jahr am Samstagabend beim Eröffnungswochenende Schlager zu hören, und der Freitagabend stand ganz im Zeichen der guten alten Rockmusik. Keine Geringeren als Henni Nachtsheim und die Rodgau Monotones lockten zu Beginn des Kreisstadtsommers rund 8000 Fans auf den Kellereiplatz.

Ein fester Programmpunkt des Eröffnungsfestes ist auch der verkaufsoffene Sonntag. "Da strömen die Besucher ganz von selbst", weiß Adi Schmidt. Dieser Kreisstadtsommer ist der letzte, für den der Kulturamtsleiter verantwortlich ist Schmidt geht Anfang 2010 in den Ruhestand. Größere Auswirkungen auf künftige Kreisstadtsommer werde sein Ausscheiden nicht haben, betont Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD). Denn die Veranstaltungsreihe mit rund 130 Terminen wird in Teamarbeit vorbereitet. Vor seinem Abschied noch einmal "etwas Hessisches" auf das Programm zu setzen, das war Adi Schmidt wichtig. Neben den Monotones war daher auch die Volksschauspielerin Margit Sponheimer eingeladen, die beim Frühschoppen am Sonntag ihre Heimatstadt Frankfurt besungen hat.

"Dass für jeden etwas dabei ist, auch für die Kinder", schätzen Besucher des Eröffnungsfestes wie Heidi Bonertz und Daniel Bauer. Der Eddersheimer und die Hattersheimerin finden es außerdem gut, dass die Konzerte und das Kinderprogramm kostenlos angeboten werden. Das Fest sei für Hofheim auf jeden Fall ein Gewinn. "Man muss den Leuten etwas bieten. Schließlich will ich nicht nur arbeiten und zu Hause rumsitzen", sagt Daniel Bauer.

Den Hofheimern und den Besuchern aus der Region mit dem Kreisstadtsommer etwas zu bieten, hat sich die Stadt in diesem Jahr deutlich mehr als 30000 Euro kosten lassen. Diese Summe ist im Etat für die Veranstaltungsreihe vorgesehen; dazu kommen Leistungen wie die Bereitstellung von Technik oder Personal. Den größeren Teil der Kosten für den Kreisstadtsommer übernehmen allerdings andere Geldgeber. Der Gesamtetat für die Reihe beträgt 120000 Euro, etwa zwei Drittel davon sind Sponsorengelder.

"Wir wollen nicht nur ein großes Fest machen, sondern auch Kultur und Kleinkunst in die Stadt holen", beschreibt Bürgermeisterin Stang die Idee des Kreisstadtsommers. Auftritte von Komikern gehören daher genauso dazu wie Kindertheater oder ein Programm für Jugendliche. "Beim Eröffnungsfest haben wir mit der Extrabühne, wo Bands für ein jüngeres Publikum spielen, gute Erfahrungen gemacht", stellt Stang fest. Vielfältig bleibt es auch bei den kommenden Veranstaltungen bis Ende September. Mit den Konzerten unter dem Motto "Jazz am Brunnen" am Tivertonplatz, keltischem Folkfestival und Open-Air-Kino-Vorführungen sind nur einige Höhepunkte genannt.

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