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Kinder verwalten Mini-Hofheim

Neues Konzept für die Ferienspiele / Eine Woche steht die Buden-Stadt

Am Montag, 13. Juli, werden sie da sein: 30 Betreuer nehmen dann die Mädchen und Jungen in Empfang, die bei den diesjährigen Ferienspielen in Hofheim mitmachen. 200 Kinder haben sich angemeldet. "Die verfügbaren Plätze haben ausgereicht", sagt Bernhard Schick vom Team Kinder und Jugendarbeit.

Erstmals wird in Hofheim für die Ferienspiele eine Kinderstadt aufgebaut. Mini-Hofheim soll sie heißen. "Wir haben das Projekt bei einer Jugendpflegersitzung hier im Kreis kennen gelernt, in Kelkheim und Hochheim gab es die Kinderstadt schon mehrfach", sagt Schick. Auch der hessische Bildungs- und Erziehungsplan führe die Kinderstadt als "beispielhaftes prozessorientiertes Modellprojekt" auf.

Nicht ohne Grund: Die Sechs- bis Elfjährigen lernen in den zwei Wochen, die sie tagsüber in Mini-Hofheim verbringen, vieles fürs Leben: Eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel Geld verdienen und auch wieder ausgeben, sie erfahren, wie Demokratie funktioniert, müssen einen Bürgermeister und Stadträte wählen und ihre Stadt verwalten.

Die Betreuer seien eigens für das Projekt Kinderstadt geschult worden, sagt Bernhard Schick. Denn auch die Erwachsenen werden besondere "Rollen" in Mini-Hofheim übernehmen. Zum Beispiel Betriebsleiter sein und Jobs vergeben.

Die Kinderstadt wird auf dem Gelände der Main-Taunus-Schule aufgebaut, Zelte und Buden werden die einzelnen Gebäude symbolisieren.

In der Woche danach - vom 27. bis 31. Juli - kümmern sich 15 Hofheimer Vereine um die Ferienspielkinder. Für einige der Angebote gibt es noch freie Plätze - so etwa bei der Feuerwehr, beim TV Wallau, in der Seniorennachbarschaftshilfe oder beim Fußballverein Roter Stern.

Information und Anmeldung unter Telefon 06192-/-202-396. (aro)

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