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Amtsinhaber Albrecht Kündiger fehlten im ersten Wahlgang nur 104 Stimmen zum Sieg.
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Amtsinhaber Albrecht Kündiger fehlten im ersten Wahlgang nur 104 Stimmen zum Sieg.

Kelkheim

Stichwahl in Kelkheim

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Bleibt der Grünen-Politiker Albrecht Kündiger Bürgermeister von Kelkheim, oder schafft CDU-Mann Dirk Hofmann den Wechsel? Am Sonntag entscheiden die Wählerinnen und Wähler in einer Stichwahl.

Das Ergebnis im ersten Wahlgang der Kelkheimer Bürgermeisterwahl am 14. März war ausgesprochen knapp. Gerade einmal 104 Stimmen fehlten Amtsinhaber Albrecht Kündiger von der Unabhängigen Kelkheimer Wählerinitiative (UKW) zum Sieg. Sein Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, Dirk Hofmann von der CDU, betrug satte 15 Prozent. Er sei zuversichtlich, dass er in der Stichwahl am kommenden Sonntag endgültig als Sieger hervorgehen werde, sagte Kündiger der FR. Das sei zwar kein Selbstläufer, aber er habe viel Rückhaltung in der Bevölkerung, ist der 62-Jährige überzeugt.

Selbst der Umstand, dass seine Partei, die UKW, nach einem Höhenflug 2016, als sie mehr als 40 Prozent der Stimmen bekam und stärkste Fraktion im Kelkheimer Stadtparlament wurde, bei der Kommunalwahl vor zwei Wochen mit 36,5 Prozent nur auf Platz zwei landete, lässt Kündiger nicht zweifeln.

Für CDU-Parteichef Alexander Furtwängler hingegen ist der Erfolg der CDU der erhoffte Auftrieb, der Dirk Hofmann am Ende doch zum Sieg in der traditionell konservativ geprägten Taunusstadt verhelfen könnte. „Wir sind hochmotiviert für die Stichwahl“, sagte er der Frankfurter Rundschau. Bereits im ersten Wahlgang habe Hofmann im Laufe des Abends eine Aufholjagd hingelegt. Nun hoffe man auf den endgültigen Sieg. Unterstützt wird der 49-Jährige in den Tagen vor der Stichwahl von der FDP und ihrem Bürgermeisterkandidaten Patrick Falk, der mit fünf Prozent im ersten Wahlgang ausgeschieden war. SPD und Freie Wähler hätten keine Wahlempfehlung ausgesprochen, obwohl sie Albrecht Kündiger zum Teil sehr heftig wegen seiner Amtsführung kritisiert hätten, bedauert Furtwängler.

17 Sitze hat die CDU im neuen Stadtparlament und ist damit stärkste Fraktion. Auch der frühere Kelkheimer Bürgermeister und jetzige Direktor des Regionalverbandes, Thomas Horn, erhielt ein Mandat. Anfang kommender Woche wolle die CDU mit Koalitionsgesprächen beginnen, kündigte Furtwängler an.

Die Ergebnisse der Stichwahl können am Sonntag, 28. März, ab 18 Uhr unter www.kelkheim.de abgerufen werden.

Herausforderer Dirk Hofmann von der CDU.

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