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Neue Unterkunft für Geflüchtete in Kelkheim

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Das Quartier für rund 200 Asylsuchende aus der Ukraine soll bis spätestens Anfang 2023 am Berliner Ring entstehen.

Das ehemalige Hotel „Mutter Krauss“ in Schwalbach, die alte Ländcheshalle in Hofheim-Wallau, das Haus Maria Elisabeth in Hofheim, die frühere Sparkassenakademie in Eppstein: All diese Gebäude im Main-Taunus-Kreis wurden und werden für Geflüchtete aus der Ukraine hergerichtet. Nun kommt eine weitere Unterkunft dazu: In Kelkheim soll ein Quartier für rund 200 Menschen entstehen, am Berliner Ring. Die Geflüchteten sollen dort voraussichtlich Ende 2022 oder Anfang 2023 untergebracht werden.

Angaben des Kreises zufolge hat er das Grundstück bereits seit längerem von der Stadt gepachtet. Schon vor dem Ukraine-Krieg sei es für Geflüchtete vorgesehen gewesen.

Die Unterkunft soll in Modulbauweise errichtet werden. Der Kreis rechnet mit einer Bauzeit von neun bis zehn Monaten, das hänge aber von der Lage auf dem Containermarkt und in der Bauindustrie ab. „Uns allen ist bewusst, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in diesem Jahr eine herausfordernde Gemeinschaftsaufgabe für den Kreis und alle Kommunen ist“, so Landrat Michael Cyriax (CDU).

Anwohner und Anwohnerinnen wurden am Wochenende bei einem Ortstermin über das Projekt gemeinsam vom Kreis und der Stadt Kelkheim informiert. „Mir liegt sehr dran, dass die Anwohnerinnen und Anwohner transparent und umfassend informiert werden, aber auch daran, die hilfsbedürftigen Menschen schnellstmöglich unterzubringen“, erklärt Kelkheims Bürgermeister Albrecht Kündiger (UKW). bö

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