Kelkheim

Horn für Pfarrzentrum

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Vor dem Bürgerentscheid meldet sich der Altbürgermeister zu Wort und stärkt der Bürgerinitiative den Rücken. Horn erinnert an das Jahr 2014.

Die Diskussion um den Standort des Stadtmuseums geht in die Endrunde. In einem offenen Brief haben jetzt der frühere Bürgermeister Thomas Horn (CDU) und der langjährige Leiter der Städtebauliche Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft (Steg), Alfred Keller, der Bürgerinitiative den Rücken gestärkt.

Horn erinnert daran, wie er und Keller 2014 den drohenden Abriss des Pfarrzentrums Sankt Franziskus verhindert und dem Bistum Limburg das Areal abgekauft hatten, damals schon mit der Idee, dies als neuen Standort für das Museum zu nutzen. Eigentlich hätte seinerzeit ein Bauherr den Zuschlag bekommen sollen. Dass die Stadt das Grundstück erwerben konnte, war „ein Glücksfall“, so Horn. Wenn das Areal nun nicht für das Museum genutzt werden sollte, wäre das „eine Pechsträhne“ für Kelkheim.

Das sieht nicht jeder so. Die Unabhängige Kelkheimer Wählerinitatitive (UKW) und die Freien Demokraten (FDP) befürchten umfangreiche Folgekosten, das Museum sei bald nicht mehr mit ehrenamtlichen Kräften zu betreiben.

SPD und CDU aber sprechen sich für den Standort in der Feldbergstraße aus. Er erlaube eine deutlich umfassendere Ausstellung, neue museumspädagogische Konzepte mit Erlebnischarakter und einen behindertengerechten Zugang. Es werde in ein stadteeigenes Gebäude investiert und eine bessere Verwahrung aller Objekte des Museums sowie des Archivs sei gegeben. Am 28 Oktober, parallel zur Landtagswahl, sollen nun die Bürger entscheiden.

Die Bürgerinitative hat ihre Argumente unter kelkheim-hat-zukunft.de zusammengestellt.

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