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Förderpreis verliehen

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Ehrung für Hajek und Amann

Kelkheim - Schriftstellerin Jutta Hajek und der junge Violinist Benedikt Amann erhalten den Kulturförderpreis der Stadt, der seit 1986 alle zwei Jahre vergeben wird. Er geht an Personen und Gruppen, „die sich um die Kultur Kelkheims verdient gemacht haben“. Nun hat sich das Gremium unter Vorsitz von Stadtverordnetenvorsteherin Julia Ostrowicki für eine Teilung des Preises ausgesprochen. Die Verleihung ist am Sonntag, 16. Oktober, um 11 Uhr in der Stadthalle.

Benedikt Amann wurde 2004 in Kelkheim geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel, zunächst bei Carmen Harrer von der Musikschule Eppstein-Rossert, bevor er zu Prof. Jörg Heyer (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt) und später Rachelle Hunt (HR-Sinfonieorchester) wechselte. Seit 2014 ist er regelmäßiger Erster Preisträger bei „Jugend musiziert“ sowie dem Mendelssohn-Wettbewerb. Es folgte 2019 die Aufnahme ins Landesjugendsinfonieorchester Hessen, als dessen Konzertmeister oder stellvertretender Konzertmeister er von 2020 bis 2022 wirkte.

Jutta Hajek ist seit über 30 Jahren in Ruppertshain zu Hause. Die studierte Übersetzerin und Journalistin arbeitet seit 2016 als Autorin. „Sie bringt sich mit ihren lebendigen Lesungen, die stets ein großes Publikum begeistern, ins kulturelle Leben der Stadt Kelkheim und der Region zwischen Main und Taunus ein“, hebt die Jury hervor. Zwei Bücher aus ihrer Feder sind bisher erschienen: „Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten“ im Jahr 2019 über eine blinde Familie. 2021 folgte dann „Der Marathon-Pater. 60 000 Kilometer gegen die Armut“. red

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