Kelkheim

Film von Kelkheimer Schülern ausgezeichnet

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Die Jugendlichen der Eichendorffschule in Kelkheim haben den Schweizer Freiheitskämpfer Wilhelm Tell mit Straßeninterviews verknüpft.

Ein Schüler-Filmprojekt aus dem Main-Taunus-Kreis ist bei einem hessischen Landeswettbewerb ausgezeichnet worden, berichtet die Verwaltung.

Das Projekt „Wilhelm Tell“ an der Eichendorffschule Kelkheim belegte bei der „Visionale Hessen“ den 3. Platz in der Kategorie von 12 bis 15 Jahren und erhielt dafür ein Preisgeld von 100 Euro. Die Preise wurden im Frankfurter Gallus-Theater übergeben.

Das Filmprojekt war von Khalid Asalati vom Jugendbildungswerk des Kreises betreut worden. Die „Visionale“ ist das größte Festival für junge hessische Filmemacher. Insgesamt waren 140 Filme eingereicht worden.

Der zehnminütige Film verbindet die Geschichte des Schweizer Freiheitskämpfers Wilhelm Tell und seines Apfelschusses mit Straßeninterviews zum Thema Freiheit.

„Hier wird ein Klassiker der Weltliteratur mit Hilfe von selbstgemachten Kostümen und Requisiten, sowie klug gestellten Fragen, spielerisch leicht vermittelt. So macht Sprache lernen Spaß!“, urteilte die Jury.

Das Projekt richtete sich an Jugendliche von 11 bis 16 Jahren, die erst seit kurzem in Deutschland leben und die Landessprache noch nicht beherrschen. Es war Teil des Sprachcamps an der Eichendorffschule während der Sommerferien. 18 Jugendliche lernten unter Anleitung den Umgang vor und hinter der Kamera, bis hin zum finalen Schnitt. Dabei wurde auch intensiv Deutsch geübt.

Schuldezernent Wolfgang Kollmeier (CDU) lobte in einer Mitteilung das Sommercamp an der Kelkheimer Schule, die damit einen wichtigen Beitrag zur Integration geleistet habe.  

Der Film kann im Internet abgerufen werden – auf der Seite www.Mediathek-Hessen.de über die Stichwortsuche „Wilhelm Tell“.

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