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Die Fenster sind schon erneuert worden.
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Die Fenster sind schon erneuert worden.

Bürgerhaus Kelkheim

Bürgerhaus wird saniert

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Für die Sanierung des Bürgerhauses nimmt die Stadt 350 000 Euro in die Hand. So soll die Elektroheizung durch eine Gasbrennwertheizung mit Blockheizkraftwerk ersetzt werden.

Die Fischbacher Jugendlichen legen großen Wert auf Tradition – jedenfalls diejenigen, die regelmäßig den Jugendtreff im Bürgerhaus besuchen. Von sich aus hätten die jungen Leute darauf bestanden, dass bei der Renovierung das Wappen des Kelkheimer Stadtteils auf eine der Wände gepinselt wird, erzählt Pädagoge Omar Lahyani, der den Treff gemeinsam mit seiner Kollegin Sandra Ellbogen betreut.

Und die jungen Leute packen auch kräftig an. "Wir sind fast jeden Donnerstag hier. Da kann man auch mal mithelfen", findet Saskia. Eigentlich habe ihr der Treff auch vorher nicht schlecht gefallen, sagt die 18-Jährige. Doch die frische Farbe sei schon ein Pluspunkt. In Weiß und

"Monstergrün" präsentieren sich nun die Wände des Kellerraums. Die alten Schränke sind verschwunden. Dafür ist eine neue Küche eingebaut worden. Wobei "neu" in diesem Fall relativ ist – sie stammt aus der ehemaligen Polizeiwache in der Hauptstraße.

Eine Resteverwertung ganz nach dem Geschmack von Erstem Stadtrat Dirk Westedt (FDP), der nicht nur Kelkheims Sozialdezernent ist, sondern als Kämmerer auch Herr über die klamme Stadtkasse. Die will er demnächst immerhin für ein paar neue Möbel und eventuell einen Tischkicker öffnen. "Vorausgesetzt, der Landrat genehmigt unseren Haushalt."

Die Stadt investiert 350 000 Euro

Auch ansonsten sei der Umbau des Jugendtreffs noch nicht abgeschlossen, erklärt Omar Lahyani. Ein PC werde noch aufgestellt und ein Internetanschluss eingerichtet. Was aus der alten Theke wird, steht noch nicht ganz fest. "Das entscheiden die Jugendlichen mit", betont Lahyani. Zehn von ihnen haben sich an der Renovierung beteiligt. Und auch ansonsten leidet der Fischbacher Jugendtreff nicht unter mangelndem Zuspruch. Das Angebot für die 14 bis 21 Jahre alten Besucher reicht vom gemeinsamen Kochen bis zum Playstation-Turnier. Saskia ist damit vollauf zufrieden. Einen Wunsch allerdings hat sie: "Der Treff könnte häufiger offen sein." Bislang ist das nur einmal pro Woche der Fall, donnerstags von 15 bis 19 Uhr.

Daran wird sich wohl auch nichts ändern, wenn die Sanierung des Bürgerhauses abgeschlossen ist. Denn nicht nur im Jugendtreff wird fleißig gewerkelt. In der vergangenen Woche hat der zweite Abschnitt der Renovierung des übrigen Gebäudes begonnen. So zieht sich aktuell ein 110 Meter langer und ein Meter breiter Graben über den Parkplatz vor dem Gebäude, in den Gasrohre verlegt werden. Diese Arbeiten werden laut Bürgermeister Thomas Horn (CDU) Anfang April abgeschlossen sein.

Außerdem wird die Elektroheizung durch eine Gasbrennwertheizung mit Blockheizkraftwerk ersetzt. Dadurch könnten künftig 38 500 Kilowattstunden Strom und 11 900 Kilogram CO2 pro Jahr eingespart werden. "Das Bürgerhaus wird so auf neuzeitliche Energiestandards umgerüstet", sagt Horn.

350 000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand. Die gleiche Summe hatte die Stadt schon für den ersten Bauabschnitt aufgewendet, bei dem Fenster und Türen in dem 70er-Jahre-Bau ausgetauscht worden sind. Obwohl es dabei einigen Ärger mit der ausführenden Firma gab, habe die Stadt nur so viel bezahlt "wie in der Kalkulation vorgesehen", betont der Bürgermeister.

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