Kelkheim

Bürgerbegehren startet

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Eine Initiative will das Pfarrzentrum retten und setzt sich gleichzeitig für ein größeres Stadtmuseum ein. Die Frage ist, ob sie genug Unterschriften für den nächsten Schritt, einen Bürgerentscheide zusammenbekommt.

„Jetzt gilt’s, eine einmalige Chance zu nutzen“ steht auf dem Flyer, den die Initiatoren des Bürgerbegehrens in einer Auflage von 5000 Stück haben drucken lassen: Erhaltung des ehemaligen Pfarrzentrums Sankt Franziskus in der Feldbergstraße, Sanierung des 1964 erbauten Gebäudes und Aufwertung der Stadt Kelkheim durch eine einzigartige Kultur- und Erholungsachse entlang des Liederbachs. Eingangstor dazu solle das neue Stadtmuseum sein, das die Initiative in dem sanierten Pfarrzentrum unterbringen will. Drei mal so viel Platz wie in den beengten Räumen in der Frankfurter Straße stünden dort zur Verfügung. Die Sanierungskosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro sollen aus dem städtischen Haushalt, durch Geld vom Main-Taunus-Kreis und mit Hilfe von Sponsoren gedeckt werden, schlägt die Initiative vor. 2200 Unterschriften sind nötig, damit das Bürgerbegehren Erfolg hat und die Kelkheimer in einem Bürgerentscheid den Parlamentsbeschluss von Unabhängiger Wählerinitiative und FDP kippen können, wonach das Pfarrzentrum abgerissen und Sozialwohnungen an der Stelle gebaut werden sollen. Bis 16. April hat die Initiative Zeit, genügend Unterschriften zu sammeln. 24 Unterstützer sind auf dem Faltblatt namentlich genannt. Neben Christa Wittekind, Reinhard Herr und Thomas Zellhofer zählt auch der frühere Kelkheimer Bürgermeister Thomas Horn (CDU) dazu. aro

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