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Anleinpflicht für Hunde kommt

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Neue Vorschrift soll von April bis Ende Juli gelten

Kelkheim - Ab nächstem Jahr wird es eine Anleinpflicht für Hunde im Außenbereich der Möbelstadt in der Brut- und Setzzeit zwischen April und Ende Juli geben. Das hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen. Vorausgegangen war ein Antrag der Koalition aus CDU, SPD und FDP. Sie sorgt sich um Tiere wie Rebhühner, Lerchen und Enten, deren Gelege in der Brutzeit immer wieder von freilaufenden Vierbeinern gestört werde. Zudem wolle das Bündnis mit dem Antrag „zeigen, dass wir es mit dem Umwelt- und Artenschutz ernst meinen“, wie Patrick Falk (FDP) im Parlament betonte. Die Stadt hatte darauf hingewiesen, dass eine solche Pflicht nicht über die Änderung der Gefahrenabwehrverordnung zu machen sei. Allerdings sei es möglich, dafür eine Satzung zu konzipieren, erklärte die Verwaltung. Genau das soll nun passieren. Die Stadt Bensheim hat bereits eine solche Satzung, diesem Beispiel wollen die Kelkheimer folgen. Dort ist laut Falk unter anderem festgelegt, dass Hunde durchaus an sehr langen Leinen geführt werden können, um ausreichend Auslauf zu haben.

Denn Birte Reiter (UKW) fand den Antrag zwar gut, sorgte sich aber als Hundehalterin über zu kurze Leinen mancher Besitzer. Außerdem regte die UKW an, dass Kelkheim eine oder am besten mehrere Hundewiesen bekommen soll. Einen solchen Antrag der Koalition hat die Verwaltung bereits bearbeitet, wie Bürgermeister Albrecht Kündiger (UKW) berichtete. Er hat auch bereits den Magistrat passiert. Demnächst gebe es also eine Vorlage und die Empfehlung für mögliche Flächen. Mindestens eine Hundewiese wird in Kelkheim damit auf jeden Fall kommen.

Ein solches Areal der Stadt Hofheim gibt es bereits an der benachbarten Viehweide. Es sei aber auch nicht leicht, im Ballungsraum auch Platz dafür auszuweisen, sagte Kündiger. wein

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