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Richtfest in der Stadtmitte Eschborn.
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Richtfest in der Stadtmitte Eschborn.

Stadtmitte Eschborn

Keine Grenze für Häuserhöhe

Für die Gebäude in der Eschborner Stadtmitte gibt es keine Höhenbegrenzung. Dagegen regt sich allerdings selbst in der CDU/FDP-Koalition Widerstand. Von Claudia Horkheimer

Von CLAUDIA HORKHEIMER

Es wird keine Festlegung der Höhe für die Bebauung auf dem Grundstück der Taunussparkasse in Eschborns neuer Stadtmitte geben. Die Teiländerung des Bebauungsplan, der eine Gebäudehöhe von über 30 Metern zulässt sowie eine Verschiebung der Baugrenze in südwestliche Richtung vorsieht, wurde am Donnerstag von der Stadtverordnetenversammlung mit schwarz-gelber Mehrheit beschlossen. Ein Änderungsantrag und eine erneute Prüfung, wie durch die Opposition gefordert, lehnten CDU und FDP ab.

Dabei gab es Kritik aus den eigenen Reihen: Michael Bauer (FDP) forderte eine Festlegung der Bauhöhe, um eine mögliche Beschattung der Kantstraße zu vermeiden. "Man muss den Befürchtungen der Anwohner Rechnung tragen", sagte er. Zudem sei es unüblich keine maximale Bauhöhe festzulegen.

Demgegenüber stellte Bürgermeister Wilhelm Speckhardt (CDU) klar, dass allein auf Grund baurechtlicher Vorgaben eine Höhenbegrenzung nicht erforderlich sei. Je höher man bauen wolle, desto mehr Abstand brauche man laut Baurecht. Da dieser Abstand nicht vorhanden sei, bestehe in Bauabschnitt 3 demnach keine Gefahr, zu hoch bauen zu können. Zudem sei die Höhe durch die Begrenzung der Geschossflächenzahl begrenzt. Es seien also nur "Ängste theoretischer Natur".

Diskussion um finanzielle Mittel

Ein weiteres Aufregerthema in der Stadtverordnetenversammlung war der Antrag der Grünen, Mittel aus dem Konjunkturpaket zu beantragen. Zwar fand die Beantragung von Geldern in Höhe von rund zwei Millionen Euro allgemeine Zustimmung im Saal und wurde auch beschlossen. Jedoch kritisierten die Linken, dass die genannten Vorhaben rund sechs Millionen kosten würden. Warum man einen solchen "Schnellschuss aus der Hüfte" vorlege, fragte Fritz-Walter Hornung (Linke). Über die einzelnen Projekte habe man noch nicht in den Ausschüssen gesprochen, sprang ihm Genosse Thomas Matthes bei.

Vorgeschlagen sind Umbau- und Erweiterung der Westerbachsportanlage, Sanierung des Sporthallendaches und Installation einer Photovoltaikanlage sowie der Ausbau der Radwegeverbindung zwischen Niederhöchstadt und Steinbach entlang der L3367.

Eschborn sei im Grunde nicht auf das Geld angewiesen, sagte SPD-Fraktionschef Gerrit Richter. Warum die Koalition die Mittel dennoch so kurzfristig beantrage, liege nicht nur daran, dass die Richtlinien erst vor wenigen Wochen bekannt geworden seien, sondern man habe sich wohl nicht von den Grünen "vorführen lassen wollen" indem man auf Geld verzichte.

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