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Für die Jugend immer am Ball

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Marc Rosenberg (mit Ball) und Leon Brysch beim Training.
Marc Rosenberg (mit Ball) und Leon Brysch beim Training. © FR/Djeddi

Kilian Schrader und Dominik Stieler bekommen den Preis der Eppsteiner Bürgerstiftung. Sie haben in Eigeninitiative mehrere Basketballnachwuchs-Mannschaften ins Leben gerufen.

Um die Nachwuchsmannschaften ist es in der Basketball-Abteilung des Turn- und Sportvereins (TSV) Vockenhausen zurzeit gut bestellt. Das ist vor allem Kilian Schrader und Dominik Stieler zu verdanken. "Vor zweieinhalb Jahren war die jüngste Basketball-Mannschaft im Verein eine U-18-Jugendmannschaft", erzählt Kilian Schrader. Weil aber auch sein kleiner Bruder und dessen Freunde Basketball spielen wollten, sei er auf die Idee gekommen, eine Jungenmannschaft für Acht- bis Elfjährige zu gründen.

Gemeinsam haben die beiden Jugendlichen dafür gesorgt, dass insgesamt vier Teams eingerichtet wurden, in denen Jungen und Mädchen unter 18 im Verein trainieren können. Sechs junge Trainer kümmern sich um diese Mannschaften und haben sich für die Zukunft einiges vorgenommen.

Offizielle Anerkennung

Für das, was die beiden jungen Männer im TSV auf die Beine gestellt haben, bekommen sie am morgigen Sonntag, 25. Januar, eine offizielle Anerkennung. Sie erhalten sie den Jugendpreis der Bürgerstiftung Eppstein, der mit 1000 Euro dotiert ist.

"Wir wollen, dass die Basketballabteilung des TSV nicht nur erhalten bleibt, sondern größer und sportlich erfolgreicher wird", sagt Dominik Stieler. Schließlich sei die TSV "ihr" Verein, da sei es klar, dass man sich engagiere - wie Kilian Schrader hat er in dem Vockenhausener Verein mit dem Basketballspielen angefangen.

"Den größten Teil seiner Freizeit" verbringt Schrader mit der Arbeit für den TSV. Denn schließlich müssten nicht nur die Mannschaften trainiert werden. "Ganz wichtig ist es, auch die Eltern der Spieler für die Sportart zu begeistern." Deshalb wurden "Parents Days" organisiert, bei denen die Eltern an einer Trainingsstunde teilnehmen konnten. Und auch für die Nachwuchsspieler selbst gab es zusätzliche Veranstaltungen mit dem Ziel, den Zusammenhalt in den Teams zu stärken, etwa eine gemeinsame Drachenbootfahrt der gesamten Basketballabteilung oder Grillfeiern der einzelnen Mannschaften. Nützlich für die Identifikation mit Sport und Verein sei auch die regelmäßig aktualisierte Internetseite und eigens gedruckte T-Shirts und Pullover mit dem Logo der "Vockenhausen Vipers", wie sich die TSV-Basketballer nennen.

"Motivierend war außerdem, dass wir einige neue Trikotsätze und 20 neue Bälle anschaffen konnten", stellt Dominik Stieler fest. Noch spielen alle neuen Mannschaften in der Kreisliga, doch dabei soll es nicht bleiben. Ein Aufstieg in die Bezirksliga ist geplant. "Die Mädchenmannschaft könnte das in der nächsten Saison schaffen", hofft Kilian Schrader. (jöh)

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