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Die neue Grundschule soll nach dem Autor Otfried Preußler benannt werden.
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Die neue Grundschule soll nach dem Autor Otfried Preußler benannt werden.

Bad Soden

Inklusion mit Hotzenplotz

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Im November sollen Schüler und Lehrerinnen in die neue Bad Sodener Grundschule umziehen. Diese wird den Namen Otfried-Preußler-Schule tragen.

Im Inneren sind die Elektriker noch dabei, Kabel zu verlegen, während sich die Arbeiter draußen bereits um das Pflaster kümmern. „Alles läuft nach Plan“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Wolfgang Kollmeier (CDU). Im November sollen Schüler und Lehrerinnen in die neue Bad Sodener Grundschule umziehen.

Und auch ein Name ist schon gefunden. Das neue Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei soll nach dem Autor Otfried Preußler („Räuber Hotzenplotz“, „Die kleine Hexe“) benannt werden. Das werde von der Schulgemeinde, dem Bad Sodener Jugendausschuss und Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) unterstützt, teilte Kollmeier mit.

Dass die Sodener Kernstadt damit eine zweite Grundschule erhält, ist den steigenden Schülerzahlen und dem Platzmangel an der Theodor-Heuss-Schule geschuldet. „Derzeit ist es dort kaum möglich, eine Nachmittagsbetreuung zu organisieren“, so Kollmeier. Geplant ist, dass 200 Schülerinnen und Schüler klassenweise an die neue Schule umziehen; 240 bleiben an der Theodor-Heuss-Schule. In der Regel meldeten 60 Prozent der Eltern ihre Kinder für die Betreuung an. „Und die Zahl nimmt zu“, sagt Heike Haase, stellvertretende Leiterin im Kreis-Schulbauamt.

Außerdem ist vorgesehen, an der Otfried-Preußler-Schule künftig behinderte und nicht-behinderte Kinder zu unterrichten. Um diese Inklusion zu ermöglichen, sorgt Architekt Bernd Mey unter anderem für barrierefreie Zugänge, Aufzüge und behindertengerechte Toiletten.

Ebenso wie die Schüler wird auch ein Teil des Theodor-Heuss-Kollegiums an die neue Schule wechseln. Die Leitung der beiden Grundschulen sollen die derzeitigen Konrektorinnen Martina Muth-Pehlke und Ursula Jakobi-Birk übernehmen, teilt Wolfgang Kollmeier mit. Schulleiterin Christine Wilken geht in den Ruhestand.

Das zwei- bis dreistöckige Gebäude bietet Platz für 14 Klassenzimmer, vier Fach- und sieben Gruppenräume sowie eine Mittagsbetreuung mit Mensa. Sollten die Schülerzahlen in Bad Soden weiter nach oben gehen, könnten zwei weitere Klassenräume eingerichtet werden, erklärt Heike Haase. „Wir bauen zukunftsfähig.“ Wie im Main-Taunus-Kreis üblich, wird die neue Schule in Passivhausqualität errichtet.

17 Millionen Euro

Der Kreis investiert knapp 17 Millionen Euro in den Neubau. Die Stadt beteiligt sich mit 3,8 Millionen Euro an der Drei-Felder-Sporthalle, die von Schule und Vereinen gemeinsam genutzt werden soll. Weil die Volleyball-Frauen der TG Bad Soden dort künftig ihre Zweitligaspiele austragen, ist eine Tribüne mit 400 Sitzplätzen vorgesehen. Ebenfalls auf Wunsch der Stadt wird es in der neuen Halle einen Kraftraum geben.

Ganz so schnell wie die Schule werde die Sporthalle allerdings nicht fertig werden, teilt Architekt May mit. Er rechnet damit, dass die Halle um die Weihnachtsferien herum geöffnet werden kann.

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