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Initiative gegen Edeka

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Von: Kerstin Klamroth

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Gegen den geplanten Edeka-Markt an der Staufenstraße hat sich jetzt eine Bürgerinitiative formiert. Sie sammelt Unterschriften gegen das Projekt.

Der Protest gegen den geplanten 1500 Quadratmeter großen Edeka-Supermarkt an der Staufenstraße nimmt zu. Einer der Anwohner, Stefan Varga, hat die „Bürgerinitiative Eppsteiner Altstadt“ gegründet.

„Auf der Bürgerversammlung am 4. Juni“, so Varga, „waren kritische Stimmen vieler Bürger zu hören, die sich um die Existenz der Geschäfte in der Altstadt und in den Stadtteilen sorgen und die Fragen zu Lärm, Verkehr, Naturschutz und Sicherheit nicht ausreichend beantwortet finden.“ Die Initiative will „diese Stimmen bündeln und eine voreilige städteplanerische Entscheidung“ verhindern.

Treffen am 25. Juni

Zudem sammelt die BI Unterschriften gegen das Bauprojekt. Rund 150 Unterschriften kritischer Bürger seien schon eingegangen, versichert Varga. „Die Pläne von Edeka gefährden bestehende Geschäfte und den Wochenmarkt in ihrer Existenz, zerstören Natur und Baudenkmäler (zum Beispiel die alte Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert) und lassen keinerlei Vision für eine sinnvolle künftige Infrastruktur Alt-Eppsteins erkennen“, heißt es in dem Aufruf, der kopiert und mit Unterschrift an Varga zurückgesandt werden soll. „Wir fordern die Verantwortlichen auf, diese Pläne zu stoppen und über eine alternative Planung nachzudenken.“

Für Mittwoch, 25. Juni, lädt die Bürgerinitiative Gegner des Edeka-Projektes in die Wunderbar am Stadtbahnhof ein. Das Treffen beginnt um 20 Uhr.

Weitere Informationen über die BI bei Stefan Varga, Telefon 06198/588231, E-mail: info@stefan-varga.de.

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