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Kriminalität im Main-Taunus

Immer mehr junge Täter

Polizeichef Jürgen Moog fordert eine bessere Prävention und mehr Mithilfe der Gesellschaft, um der Jugendkriminalität im Kreis Herr zu werden.

Verbrechen werden im Main-Taunus-Kreis immer öfter von jungen Menschen begangen. Mehr als ein Viertel aller Straftäter seien unter 21 Jahre alt, berichtet der Leiter der Polizeistation Main-Taunus, Jürgen Moog. Diese Entwicklung müsse durch Sozial- und Vorbeugungsarbeit gestoppt werden. Elternhaus, Kindergarten, Schule, Kirche, Vereine, Kommunalpolitik und Polizei sollten dabei an einem Strang ziehen. "Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", findet Moog. Und Landrat Berthold Gall (CDU) pflichtet ihm bei. Er will sich dafür einsetzen, dass die Arbeit des Präventionsrates auf Kreisebene ausgebaut wird.

Insgesamt zählt der Main-Taunus-Kreis nach wie vor zu den sichersten Landkreisen in Hessen. Im vergangenen Jahr konnte die Polizei mehr als die Hälfte aller Straftaten aufklären. Dabei führen nicht mehr Autoaufbrüche und Diebstähle aus Autos die Liste der Straftaten an. Nachdem die Polizei 2007 zwei litauische Einbrecherbanden gesprengt und damit auf einen Schlag 1000 Fälle aufgeklärt habe, sei die Sachbeschädigung auf Platz eins gerückt, berichtet Moog. Leicht gestiegen ist auch die Zahl der Wohnungseinbrüche. Hier spiegelt die Kriminalstatistik auch Erfolge von Präventionsarbeit wider: 42,5 Prozent der Einbrüche blieben 2008 im Versuchsstadium stecken: Offensichtlich sicherten die Bürger ihre Wohnungen besser als früher und nähmen Beratungsangebote der Polizei wahr, sagt Moog. (aro)

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