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Ikea will in Wallau groß ausbauen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Hofheim Stadtparlament gibt grünes Licht für Änderung der Bebauungspläne

Die Hofheimer Kommunalpolitiker werden dem Möbelhaus Ikea bei der geplanten Expansion in Wallau fürs Erste keine Steine in den Weg legen. Nahezu einstimmig votierten die Parlamentarier am Mittwochabend dafür, dass auf der Grundlage der von Ikea vorgelegten Pläne ein Bebauungsplankonzept für die neuen Verkaufsflächen erarbeitet wird und bereits vorhandene Bebauungspläne geändert werden. Lediglich die Abgeordneten der Grünen Offenen Hofheimer Liste (Gohl) enthielten sich der Stimme.

Eröffnung für 2010 geplant

Bereits im Frühsommer hatten die Schweden bekanntgegeben, dass in Wallau massiv ausgebaut werden soll. Neben der Erweiterung der Ikea-eigenen Verkaufsfläche um knapp 4000 Quadratmeter ist die Ansiedlung neuer Fachmärkte auf zusätzlich 24 000 Quadratmeter geplant. Die Gesamtverkaufsfläche auf dem Ikea-Gelände in Wallau würde sich damit auf 50 000 Quadratmeter verdoppeln.

Außerdem will Ikea künftig das Auslieferungslager von Nordenstadt nach Wallau verlegen und neue Büros für seine in dem Hofheimer Stadtteil ansässige Deutschlandzentrale schaffen. 42 Millionen Euro will das Möbelhaus in den Wallauer Homepark investieren; das Jahr 2010 ist als Fertigstellungstermin angepeilt.

Bei dem vorgelegten Konzept handle es sich um eine erste Grobplanung, sagte Planungsstadtrat Wolfgang Winckler (SPD) im Parlament. Bei den Details wolle die Stadt auf jeden Fall mitreden. Das gilt vor allem für die Anbindung des erweiterten Areals an Wallau. Eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Diedenberger Straße ist geplant. Außerdem soll es weitere Möglichkeiten geben, das Verkaufsgelände per Rad zu erreichen.

Die ursprünglichen Überlegungen, Ikea in das Regionalparkwegenetz zu integrieren, lassen sich aller Voraussicht nach nicht verwirklichen, da die Regionalparkgesellschaft dies ablehnt.

Laut Winckler muss auch noch geklärt werden, wo die Kleingärtner künftig unterkommen, die ihre Gärten am Wickerbach aufgeben müssen, wenn das Gewerbegebiet in Richtung Osten erweitert wird.

Mitreden will die Stadt schließlich auch bei der Auswahl der Sortimente, die in den neuen Fachmärkten verkauft werden sollen. Elektronik, Möbel, Tierbedarf und Babyartikel hatte Ikea ursprünglich als Branchen genannt. Nach den jüngst vorgelegten Plänen sind auch Sortimente rund ums Auto vorgesehen.

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