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Hospiz soll für alle offen sein

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Vor der Bürgermeisterwahl am 27. September wird keine endgültige Entscheidung darüber fallen, ob das Hospiz, das der buddhistisch inspirierte Verein für Lebens- und Sterbepraxis in Bad Soden plant, gebaut werden kann oder nicht.

Vor der Bürgermeisterwahl am 27. September wird keine endgültige Entscheidung darüber fallen, ob das Hospiz, das der buddhistisch inspirierte Verein für Lebens- und Sterbepraxis in Bad Soden plant, gebaut werden kann oder nicht. Das hat Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) gestern auf Anfrage der Frankfurter Rundschau bestätigt. Zwar werde das Projekt von CDU und SPD unterstützt und auch Grüne und FDP hätten sich für den Betreiber ausgesprochen, doch gelte es noch, Fragen bezüglich der Finanzierung zu klären. Außerdem müsse vertraglich festgelegt werden, dass das Hospiz Menschen aller Religionen offen stehe.

Letzteres hat der Verein für Lebens- und Sterbepraxis bereits mehrfach zugesichert und auch den christlichen Kirchen die Zusammenarbeit angeboten, die diese jedoch bislang ablehnen.

Kontakte gibt es auch zum islamischen Kulturverein in Hofheim. "Uns ist es sehr wichtig, dass ein weltanschaulich und religiös neutral geführtes Hospiz in Bad Soden entsteht", heißt es in einem offenen Brief, den der Verein Anfang der Woche verschickt hat. Adressiert ist er an die Initiatoren einer "Bürgerbefragung" zum Thema Hospiz, die Ruth Schmitt-Vockenhausen, Dietmut Thilenius, Margit Ullmann und Heiner Kappel,Vorsitzender der Fraktion Die freien Bürger, mittels PR-Anzeige in der lokalen Wochenzeitung gestartet haben. Die vier stehen dem Hospizprojekt des Frankfurter Vereins skeptisch gegenüber. ( aro)

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