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Hofheim

Zwist um Genehmigung

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Bürgerinitiative will juristisch gegen Ultranet vorgehen und bezweifelt die Planfeststellung der bestehenden Stromtrasse.

Ist die bereits bestehende, 1925 errichtete Stromtrasse durch Eppstein und Hofheim genehmigt oder nicht? Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten.

Wie der Magistrat der Stadt Hofheim der Wählergemeinschaft Wallau als Antwort auf eine Anfrage mitteilte, sei die Freileitung Koblenz-Kelsterbach „nicht planfestgestellt“. Allerdings, so der Magistrat weiter, sei nach dem alten Energiewirtschaftsgesetz vor dem Jahr 2001 auch keine Planfeststellung erforderlich gewesen.

Das sieht die Bürgerinitiative „Wildsachsen gegen das Ultranet“ anders. Nach Aussage der BI-Vorsitzenden Karin Lübbers erfolgte ein Umbau der Stromleitung auf Hofheimer Stadtgebiet erst 2010, hätte also nach dem damals gültigen Energiewirtschaftsgesetz genehmigt werden müssen. Der BI liegt zudem ein Bescheid des hessischen Wirtschaftsministeriums aus dem Jahr 1978 vor. Demnach hätte der Umbau der Stromtrasse in wesentlichen Teilen bis 1980 erfolgen müssen.

Lübbers will nun das zweistufige Genehmigungsverfahren der neue Gleichstromtrasse abwarten, um juristische Schritte einzuleiten.

Inzwischen ist das Ultranet auch Thema im Kreistag. Die „Linke“ fordert, dass der Kreis im Interesse der von der geplanten Ultranet-Trasse betroffenen Menschen „alle ihm zu Verfügung stehenden rechtlichen und politischen Möglichkeiten nutzt, um die geplante Trassenführung auf den bestehenden Masten der Stromleitung Koblenz-Kelsterbach zu verhindern.“ Ob der Beschluss in der Kreistagssitzung vom 25. April gefasst wird, wird sich zeigen.

Im Main-Taunus-Kreis sind Eppstein, Hochheim, Flörsheim und Hofheim von der neuen Gleichstromleitung betroffen. Während das Ultranet in Flörsheim und Hochheim kein Thema ist, haben sich in Eppstein, Hofheim und im benachbarten Kreis auch in Niedernhausen Bürgerinitiativen gegründet.

Die Anwohner befürchten gesundheitliche Schäden, da der Abstand zur Wohnbebauung zu gering ist.

Zu einer Versammlung lädt die BI
für Mittwoch, 11. April, um 19 Uhr ins Bürgerhaus Marxheim ein.

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