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So soll es aussehen.

Hofheim

Archiv zieht in Bücherei

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Umplanungen gibt es bei dem Neubauprojekt auf dem Kellereiplatz. Die Miete reduziert sich, die Baukosten werden jedoch höher.

Das Hofheimer Stadtarchiv wird nicht in nach Diedenbergen ausgelagert und im dortigen Feuerwehrgerätehaus untergebracht, sondern soll Platz finden im Untergeschoss des Büchereineubaus, den die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) auf dem Kellereiplatz errichtet. Das haben Magistrat und Ältestenrat am Mittwoch beschlossen. Der HWB-Aufsichtsrat hatte zuvor eine Empfehlung dazu ausgesprochen.

Die Entscheidung sei die logische Folge aus dem Prozess der Weiterentwicklung des Siegerentwurfes aus dem Architektenwettbewerb, sagte Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD). Auch Hinweise und Ideen aus mehreren Bürgerforen seien eingeflossen.

Laut HWB-Geschäftsführer Josef Mayr haben sich die Gesamtbaukosten um 600 000 Euro 12,1 Millionen Euro erhöht. Dafür errichtet die städtische Gesellschaft nicht nur die neue Bücherei auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern mitsamt Archiv (317 Quadratmeter) sondern auch das neue Gebäude der Taunussparkasse sowie ein Gebäude, das sich in Richtung Altstadt anschließt und in dem neben Gewerbeflächen im Erdgeschoss und Büros für Bücherei und Stadtarchiv im ersten Stock auch Wohnungen unterkommen sollen.

Die Miete, die die Stadt für Bücherei und Archiv zahlen muss, werde sich von 15,30 auf rund 10,70 Euro pro Quadratmeter reduzieren. Die Kommune passe den Erbpachtzins, den die HWB für das städtische Grundstück zahlen auf den aktuell üblichen Satz von 2,5 Prozent an, sagte Gisela Stang.

Umplanungen gibt es nicht nur bei der Flächenaufteilung des Gebäudekomplexes, auch die Fassade soll anders gestaltet werden, als der Siegerentwurf des Architektenbüros Gottstein Blumenstein dies zunächst vorsah.

Laut Joachim Gottstein wird auf die vorgesetzte durchbrochene Klinkerfassade verzichtet. Stattdessen wird teilweise mit Putz gearbeitet und die Bücherei bekommt eine Fassade, in die unterschiedlich große Fenster sowie begehbare Glaserker eingeschnitten sind.

Bei einem Bürgerforum werden die neuen Pläne vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 26. Oktober, um 18 Uhr in der Stadthalle.

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