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Trinkwasser frei zugänglich

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Politik ist sich weitgehend einig

Hofheim - Die Idee gab es vor einiger Zeit schon einmal, die Grüne Bettina Brestel hatte sie damals in den Ortsbeirat getragen, aber keine Mehrheit gefunden. Nach dem Hitze-Sommer 2022 haben nun CDU und SPD in getrennten Anträgen gefordert, dass den Besuchern der Innenstadt die Möglichkeit gegeben werden sollte, kostenfrei etwas gegen den Durst tun zu können. Öffentliche Trinkwasserbrunnen wolle auch die Bundesregierung, konnte sich Sozialdemokrat Peter Ottlik gar auf Schützenhilfe aus Berlin berufen. Da ja alle Brunnen in der Stadt bisher kein Trinkwasser enthielten, sieht Ottlik noch Handlungsbedarf, um etwas für den Gesundheitsschutz zu tun. „Trinkwasser sollte in der Stadt für jeden zugänglich sein“, findet auch Beate Faust von der CDU.

„Prinzipiell“ sei das natürlich möglich, meinte Stadtrat Bernhard Köppler (SPD), auch für die Stadtverordnetenversammlung gebe es bereits Anträge in diese Richtung. Mitbedacht werden solle, ob nicht auch das Auffüllen von Trinkflaschen zum Beispiel im Rathaus möglich gemacht werden könnte, wie es im Landratsamt bereits der Fall sei, regte Tanja Lindenthal (BfH) noch an. Auch das hatte die Grüne Brestel bereits einmal vergebens beantragt. Dass die Aussichten auf Umsetzung diesmal besser sind, zeigte sich auch am Abstimmungsverhalten, beide Anträge wurden durchgewinkt. babs

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