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Hofheim

Taunus-Sparkasse will Filialnetz erhalten

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Taunussparkasse plant keine Filialschließungen in Main-Taunus und Hochtaunus, verspricht der Vorsitzende. In Beratung und Vertrieb wird sich dennoch einiges ändern.

Dass in den 23 Filialen der Taunussparkasse und den 26 Finanzpunkten, die das Kreditinstitut zusammen mit der Frankfurter Volksbank betreibt, in den nächsten Jahren genauso weitergearbeitet wird wie heute, will Vorstandsvorsitzender Oliver Klink nicht versprechen. Standortschließungen seien in den Landkreisen Main-Taunus und Hochtaunus aber keine geplant, versicherte er bei der Bilanzpressekonferenz am gestrigen Freitag. „Solange die Kunden unser Angebot vor Ort annehmen, bleiben wir präsent“, sagte Klink. Eine aktuelle Umfrage habe ergeben, dass lediglich ein Viertel der Kundinnen und Kunden die Taunus-Sparkasse wie eine Direktbank ausschließlich online nutzten, drei Viertel kämen zumindest hin und wieder in eine Filiale.

In der Zusammenarbeit der Beschäftigten werde sich an den einzelnen Standorten schrittweise der digitale Wandel vollziehen. So könnte das Personal aus dem klassischen Call-Center bei Bedarf in den Filialen aushelfen und umgekehrt. Per Video-Konferenz würden sich bereits jetzt Fachleute aus dem Privat-Banking für Kundengespräche zuschalten, die Vergabe von Privatkrediten oder Baufinanzierungen könnte bald komplett virtuell erfolgen, die Vermögensberatung ebenfalls medial laufen, erläuterte Klink.

Das neue Filialgebäude in Hofheim, das die lokale Wohnungsbaugesellschaft für die Taunus-Sparkasse auf dem Kellereiplatz baut, werde Mitte August eröffnet, kündigte Vorstandsmitglied Markus Franz an. Mit Top-Leuten werde man dort an den Start gehen. Vor allem im Privat-Banking-Geschäft gebe es in der Kreisstadt Nachholbedarf. „Das Potenzial ist groß, unser Marktanteil verhältnismäßig gering.“

Auf das vergangene Geschäftsjahr blickt Vorstandsvorsitzender Oliver Klink mit Stolz zurück. Mit einem Wachstum von 29,3 Prozent habe die Taunus-Sparkasse die Bilanzsumme von knapp 5,9 Milliarden Euro auf fast 7,6 Milliarden Euro in 2020 steigern können, berichtete er. Ein Plus habe es sowohl bei Privat- und Gewerbekunden als auch bei Unternehmenskunden gegeben. Wachstumstreiber seien dabei auch im Jahr der Pandemie Kredite und Immobilienfinanzierungen gewesen. Die Anzahl an Girokonten, die Summe der Einlagen und das Depotvolumen seien weiter gestiegen. Die Kosten für Filialflächen und Personal habe man seit 2016 um jeweils ein Viertel senken können. Beratung und Service als Kernthemen der Taunus-Sparkasse seien dabei aber erhalten geblieben, betonte Klink.

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