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Hofheim

Stadt Hofheim startet Klimakampagne

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Mit dem Projekt, das Profis begleiten, soll das Thema Klimaschutz langfristig in der Stadtgesellschaft verankert werden. Den Anfang macht der Ausbau der Solarenergie.

Ihren Aktionsplan als Teilnehmerin im Netzwerk der hessischen Klimakommunen hat die Stadt Hofheim bereits 2019 vorgelegt. Das Parlament hat dazu einen Beschluss gefasst. Jetzt soll das Papier mit Leben gefüllt und die Stadtgesellschaft mit ins Boot geholt werden.

Die Main-Taunus-Kreisstadt startet deshalb das Projekt „Klimakampagne“ und hat zur Unterstützung die Kommunikationsagentur Blumberg beauftragt. Zusammen mit dem Innsbrucker Beratungsunternehmen alpS GmbH und der Egelsbacher Umweltberaterin Birgit Georgi wird sie ein Konzept ausarbeiten, um das Thema Klimaschutz langfristig in Hofheim zu verankern.

„Wir wollen die globalen Klimaziele auf die lokale Ebene herunterbrechen“, sagte Bau- und Umweltdezernent Bernhard Köppler (SPD) in einem Pressegespräch. Der Aktionsplan sehe vor, dass die Stadt bis 2050 klimaneutral werde. Langfristig wolle man sich von fossilen Brennstoffen komplett verabschieden.

Als Modellbereich, in dem am schnellsten Fortschritte zu erzielen sein werden, wurde das Thema Solarenergie gewählt. Mit Unterstützung der Solarinvest-Genossenschaft sei es in den vergangenen Jahren gelungen, auf fünf Prozent der Hofheimer Dächer Photovoltaikanlagen zu installieren, sagte Köppler. „In dieser Richtung wollen wir weiterarbeiten, Privatleute, Unternehmen und Vereine zu Fördermöglichkeiten beraten“, erläuterte Bürgermeister Christian Vogt (CDU). Auch die Stadt und die städtische Wohnungsbaugesellschaft würden sich beim Ausbau der Solarenergie weiter engagieren.

Aktuell sei man dabei, die Ausgangssituation in Hofheim zu analysieren und herauszufinden, welche Zielgruppen in die Klimakampagne einbezogen werden müssten, berichtete Markus Merkle von der Agentur Blumberg. Am 30. Juni soll es einen ersten Workshop dazu geben.

Die Klimakampagne ist auf drei Jahre angelegt und kostet insgesamt rund 108 000 Euro. Das Land Hessen übernimmt 90 Prozent der Kosten.

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