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Dieses Schild weist auf das Obertor hin.

Hofheim

Schilder für die Altstadt in Hofheim

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Tafeln weisen auf historische Gebäude in Hofheim hin. Privatpersonen oder Unternehmen können sich an der Beschaffung finanziell beteiligen.

Wer in der Hofheimer Altstadt nach historischen Gebäuden sucht, bekommt jetzt noch mehr Hinweise. Eine Tafel an der Kreuzung Hauptstraße/Am Untertor verweist auf den ehemaligen Mühlgraben und das Untertor, eine weitere an der Einmündung der Mauergasse in die Hauptstraße auf das Obertor.

Allerdings beziehen sich die Beschreibungen für beide Stadttore, die nach der Stadtrechtserhebung 1352 errichtet worden waren, auf Gebäude, die es schon seit über 200 Jahren nicht mehr gibt.

Auf dem Untertor, auch Fischertor genannt, befand sich einst das Gefängnis der Stadt. Nachdem Hofheim jedoch 1810 mit dem Amt Höchst zusammengelegt worden war, wurde es nicht mehr benötigt und war außerdem in einem erbärmlichen Zustand. Der Abriss erfolgte 1817. Der Mühlbach lieferte noch bis 1960 die Energie und das Wasser für die in diesem Jahr geschlossene Lederfabrik Neumann. Auch ihn gibt es heute nicht mehr.

Für das Projekt werden noch Stifter gesucht, die sich finanziell an der Herstellung der Schilder beteiligen.

Im Gegenzug sind diese namentlich oder mit Firmenlogo auf der Tafel zu lesen.

Ansprechpartner sind Roswitha Schlecker und Matthias Bartsch vom das Stadtarchiv, Telefon 0 61 92 / 96 65 50, E-Mail an rschlecker@ hofheim.de oder mbartsch@ hofheim.de, sowie Renate Hofmann von der Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt, E-Mail an renate. hofmann@bha-online.de. 

Auch das Obertor, das von der Stadt bereits seit Jahrzehnten vermietet war, wurde 1817 zum Abriss verkauft. In direkter Nachbarschaft liegt heute noch das „Torwächterhaus“ (Hauptstraße Nummer 20), das 1584 erbaut wurde und zu den ältesten Häusern der Stadt gehört.

Daneben liegt das sogenannte Zollhaus mit Erker (Hauptstraße 20a). Allerdings konnte bisher nicht belegt werden, dass dort auch tatsächlich Zölle auf Waren im Auftrag des Landesherrn kassiert wurden.

Da es die heutige Straßensituation nicht erlaubt, die Tafeln an dem historischen Standort der Tore – nämlich in der Mitte der Straße – aufzustellen, entschied man sich für eine seitliche Unterbringung.

17 von 31 vorgesehenen Beschilderungen sind jetzt aufgestellt. Die Finanzierung der beiden neuen Tafeln übernahm der Geschichts- und Altertumsverein Hofheim, der 2017 aufgelöst wurde. Damals beschlossen die Mitglieder, dass ein Teil des Vereinsvermögens für eine Weiterführung der Beschilderung vorzusehen ist. Demnächst folgen Schilder an den Stadtmauerresten in der Mauergasse. 

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