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Sanierte Treppe in Hofheim wieder nutzbar

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Von: Fabian Böker

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Über diese Treppe können nun die Menschen wieder gehen.
Über diese Treppe können nun die Menschen wieder gehen. © Stadt Hofheim

Die Arbeiten am Kirchgässchen sind nach acht Monaten abgeschlossen. Während der Bauzeit gab es zahlreiche Verzögerungen.

Die Treppenanlage vom Kirchgässchen zur Hauptstraße ist nach rund achtmonatiger Bauzeit saniert. Die Arbeiten, die gemeinsam von den Stadtwerken, der Stadt und der Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Auftrag gegeben wurden, hatten sich aus verschiedenen Gründen erheblich verzögert.

Begonnen hatte das Vorhaben im Juni 2021. Die Verzögerungen waren vor allem durch mehrere nicht pünktliche Materiallieferungen zustande gekommen. Besonders gravierend wirkte sich dabei aus, dass sich die Lieferung von Basaltlava aus der Eifel für die Treppenstufen wegen der Flutkatastrophe im Sommer um rund zwei Monate verzögerte.

Durch diese Verspätung passte der ursprünglich zeitlich aufeinander abgestimmte Einsatz der verschiedenen Firmen nicht mehr.

Jetzt aber ist alles erledigt. „Ich bin froh, dass die Treppe wieder genutzt werden kann, und es gelungen ist, sie für Menschen mit Behinderung so komfortabel wie möglich zu gestalten. Dafür hatte die Stadt neben dem Planungsbüro einen Rehalehrer beauftragt“, erklärte Erster Stadtrat Wolfgang Exner (CDU) bei der Besichtigung der neuen Treppenanlage.

Die besagten Basaltlava-blockstufen wurden in die Wandstruktur des Kirchenvorbaus und an die bestehende Stützwand angepasst. Zum Schluss wurden dann die neuen seitlichen Geländerhandläufe, entsprechend dem neuen Treppenlauf, hergestellt und zwei neue Straßenlaternen zwischen Treppe und Kirchturm gesetzt.

Damit die Treppenanlage auch von Menschen mit Behinderung möglichst gut genutzt werden kann, wurden ein Aufmerksamkeitsfeld am Treppenausgang errichtet, ein Zwischenpodest mit einem Aufmerksamkeitsstreifen in den Treppenlauf eingefügt und ein zusätzlicher Mittelhandlauf mit Beleuchtung integriert.

Die Kosten für die Treppenerneuerung belaufen sich auf rund 105 000 Euro seit Beginn der Untersuchungen und Planungen im Jahr 2013. bö

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